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Dussmann-Witwe spricht erstmals über Streit um das Erbe

Catherine von Fürstenberg-Dussmann hat sich jetzt erstmals zum Rechtsstreit um das mehrere hundert Millionen Euro umfassende Erbe ihres verstorbenen Mannes geäußert.

Ihre Tochter Angela Göthert geht gegen das Testament des 2013 verstorbenen Unternehmers Peter Dussmann vor. „Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Meinem Unternehmen geht es gut“, sagte Catherine von Fürstenberg-Dussmann der „B.Z.“ Sie liebe ihre Tochter sehr. „Aber ich darf sie im Moment nicht sehen, mehr darf ich nicht sagen“, verriet sie der Zeitung.

Die Tochter wirft der Mutter vor, sich des Unternehmens von Peter Dussmann mit gut zwei Milliarden Euro Jahresumsatz bemächtigt zu haben. Zum Nachlass gehört auch ein Privatvermögen inklusive mehrerer Immobilien. Die Witwe beruft sich auf ein Testament aus dem Jahr 2010, in dem ihr 75 Prozent und der Tochter 25 Prozent des Erbes zugesprochen wurden. Es sollte ein Testament von 1981 ersetzen, das Dussmann kurz vor der Geburt seiner Tochter aufgesetzt hatte und in dem seine Frau und seine Tochter jeweils zur Hälfte erbten. Der Streit geht um die Frage, ob der pflegebedürftige Peter Dussmann 2010 noch geschäftsfähig war.