Kriminalität

Indonesien rettet versklavte Fischer

Nach AP-Enthüllungen über versklavte Fischer auf einer entlegenen indonesischen Insel hat die Regierung des Landes angekündigt, die Betroffenen zu retten.

Die Aufsichtsbehörde für Seewirtschaft und Fischerei kündigte am Freitag an, die Männer auf eine Nachbarinsel zu bringen. Die Nachrichtenagentur hatte aufgedeckt, dass Mitarbeiter eines Fischereibetriebs auf der Molukken-Insel in Käfigen gehalten und zur Fischerei gezwungen worden waren. Dafür erhielten sie oft nur sehr wenig oder kein Geld. Der Fisch, den sie fingen, kam von Benjina nach Thailand und von dort auf den Weltmarkt. Auch die thailändische Regierung reagierte: Ministerpräsident Prayuth Chan-ocha kündigte Ende März an, Unternehmen, die die Arbeiter ausbeuteten, die Lizenz zu entziehen.