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Tarifkonflikt: Urabstimmung bei der Postbank gestartet ++ Immobilien: Tausende Wohnungen in Berlin verkauft ++ ElektroKonzern: Probleme im Energiegeschäft bei Siemens dauern an ++ Smartphones: Mit WhatsApp kann man jetzt telefonieren

Urabstimmung bei der Postbank gestartet

Im festgefahrenen Tarifkonflikt bei der Postbank um eine Verlängerung des Kündigungsschutzes hat am Dienstag die Urabstimmung begonnen. Bis zum 18. April können die Tarifbeschäftigten für einen flächendeckenden Streik bei dem Geldinstitut votieren, sagte ein Verdi-Sprecher am Dienstag. Einen Tag zuvor war im Bundesvorstand der Gewerkschaft die Urabstimmung beschlossen worden. Die Warnstreiks sollen in ausgewählten Regionen auch in den kommenden Tagen fortgesetzt werden, hieß es. Am vergangenen Freitag war ein Spitzentreffen zwischen Verdi und Vorständen der Deutschen Bank, Postbank und Verdi ohne Ergebnis geblieben.

Tausende Wohnungen in Berlin verkauft

Die Deutsche Wohnen AG hat 5750 Wohnungen in Berlin verkauft. Die Häuser aus den 60er und 70er Jahren in Reinickendorf und Spandau gingen für 375 Millionen Euro an die ADO Properties GmbH, wie diese am Dienstag mitteilte. „Wir sind davon überzeugt, dass die Nachfrage nach Stadtrandlagen mit bezahlbaren Mieten steigen wird“, sagte ADO-Chef Rabin Savion und verwies auf gestiegene Mieten und ein knappes Angebot in der Innenstadt. Mieter in den nun verkauften Wohnungen zahlten durchschnittlich 5,10 Euro kalt pro Quadratmeter. Inzwischen würden bei Neuverträgen in Spandau 6,75 Euro fällig, in Reinickendorf 7,08 Euro. ADO hält nun 14.000 Wohnungen in Berlin.

Probleme im Energiegeschäft bei Siemens dauern an

Der Elektrokonzern Siemens wird noch länger brauchen, um die Probleme im wichtigen Energiegeschäft in den Griff zu bekommen. Es werde Jahre dauern, bis das Unternehmen wieder da stehe, wo es schon einmal war, verlautete am Dienstag aus informierten Kreisen. Schwierigstes Thema sei die Energieerzeugung. Hier leidet der Konzern unter der Nachfrageschwäche nach großen Gasturbinen verbunden mit Preisdruck und Überkapazitäten. Aber auch im Windkraft-Geschäft gibt es Schwierigkeiten. Der Fokus lag hier lange Zeit auf Offshore-Anlagen, die vor der Küste installiert sind, während Schwachwindturbinen im Siemens-Portfolio fehlten.

Mit WhatsApp kann man jetzt telefonieren

Mit dem populären Messenger-Programm WhatsApp können jetzt auch Anwender in Deutschland telefonieren. Die Facebook-Tochter fügte am Montagabend in der Version für Android-Smartphones den Menü-Punkt „Anrufe“ hinzu. Wann WhatsApp die Funktion auch auf anderen Smartphone-Plattformen freischaltet, teilte das Unternehmen nicht mit. Bei m Telefonieren via WhatsApp laufen die Gespräche über das Internet auf den Servern der Facebook-Gruppe. Bislang konnten WhatsApp-Anwender schon im Walkie-Talkie-Stil Audiobotschaften austauschen, aber nicht live wie bei konkurrierenden Diensten wie Skype (Microsoft) oder FaceTime (Apple) telefonieren.