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Verbraucherschutz: Warnung vor gefälschten E-Mails von Paketdiensten ++ Unternehmen: Mehr Berliner Firmen in die Pleite gerutscht

Warnung vor gefälschten E-Mails von Paketdiensten

Mit den Namen bekannter Paketdienste wie DHL und UPS versuchen derzeit Internet-Kriminelle, per E-Mail schädliche Software auf Computern zu verbreiten. In den E-Mails sei ein Link zur angeblichen Sendungsverfolgung angegeben, erklärte die Verbraucherzentrale Brandenburg am Freitag. Wer den Link anklicke, werde aufgefordert, eine Datei im Zip-Format herunterzuladen. Dahinter verberge sich in der Regel Schadsoftware – wer die Datei öffne, könne seinen Computer infizieren. Die gefälschten E-Mails sähen „relativ professionell“ aus, warnte die Zentrale.

Mehr Berliner Firmen in die Pleite gerutscht

In Berlin wurden 2014 mehr Unternehmensinsolvenzen registriert. Nach Angaben des Statistikamts stieg die Zahl um 2,1 Prozent auf insgesamt 1305 an. Allerdings ging die Summe offener Forderungen um 37,7 Prozent auf insgesamt 689,7 Millionen Euro zurück. Vor allem das Baugewerbe und der Handel waren in Berlin 2014 von Firmenpleiten betroffen. Dagegen ging die Zahl überschuldeter Menschen in der Bundeshauptstadt zurück. Im Verbrauchersegment konnte ein Minus von zehn Prozent auf jetzt 3643 Verbraucherinsolvenzen, bei den ehemals Selbstständigen um 12,6 Prozent auf 1065 verzeichnet werden.