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Kredite: Griechenland will im März pünktlich zahlen ++ Energie: Russland und Ukraine über Gaslieferung einig ++ Produktstart: Apple Watch wird ab April in Deutschland verkauft ++ Arbeitsmarkt: Deutsche arbeiten so viel wie seit 1992 nicht mehr ++ Pflanzenschutz: Kartellamt prüft illegale Händler-Absprachen

Griechenland will im März pünktlich zahlen

Griechenland sichert seinen Gläubigern zu, allen Verpflichtungen im März nachzukommen. „Wir sind zuversichtlich, dass alle Rückzahlungen in Gänze gemacht werden, besonders an den IWF“, sagte Finanzminister Yanis Varoufakis. Der Internationale Währungsfonds (IWF) soll im März 1,5 Milliarden Euro aus einem Kredit zurückbekommen. Zudem kündigte Varoufakis die baldige Vorlage von konkreten Reformvorschlägen an. Am Montag werde er „ein Dossier mit sechs Vorschlägen vorstellen.

Russland und Ukraine über Gaslieferung einig

Sony Russland und die Ukraine haben ihren Gasstreit vorerst beigelegt: Nach fast fünfstündigen Verhandlungen unter Vermittlung der EU zurrten beide Länder jetzt ein Abkommen über die Verlängerung der Gaslieferungen bis Ende März fest. Der für die Energie zuständige Vizepräsident der EU-Kommission, Maros Sefcovic, sagte, er sei „zufrieden“ mit dem Deal. So sei eine „vollständige Umsetzung“ der Winterlieferungen für die Ukraine und damit auch die Versorgungssicherheit der EU erreicht.

Apple Watch wird ab April in Deutschland verkauft

Die Spekulationen sind zu Ende: Nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland wird die Apple Watch im April ihr Debüt feiern. Das bestätigte Tim Cook offenbar vergangene Woche bei seinem Berlin-Besuch gegenüber Mitarbeitern des Apple Stores am Kudamm, wie das Apple-Blog 9to5Mac berichtet. Ob der Verkaufsstart in der Bundesrepublik zeitgleich zu den USA erfolgt, ist aber offen. Alle Details zum Verkaufsstart will Apple in einer Woche bei der „Spring forward“ -Keynote bekanntgeben.

Deutsche arbeiten so viel wie seit 1992 nicht mehr

In Deutschland wird so viel gearbeitet wie seit 1992 nicht mehr. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden erhöhte sich im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent auf 58,5 Milliarden Stunden, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag mitteilte. Grund sei zum einen die Rekordbeschäftigung von durchschnittlich 42,7 Millionen. Zum anderen sei auch die Jahresarbeitszeit gestiegen, und zwar um 0,6 Prozent auf 1371 Stunden je Beschäftigtem. Die Zahl der bezahlten Überstunden stieg auf 21,1.

Kartellamt prüft illegale Händler-Absprachen

Das Bundeskartellamt geht dem Verdacht illegaler Preisabsprachen bei Pflanzenschutz-Großhändlern nach. Beamte der Behörde durchsuchten am Dienstag bundesweit sieben Unternehmensstandorte sowie Büroräume eines Verbands, sagte ein Sprecher des Kartellamts. Betroffen waren auch Büroräume des bayerischen Baywa -Konzerns. „Die BayWa wird mit dem Bundeskartellamt in allen Punkten uneingeschränkt kooperieren“, so Vorstandschef Klaus Josef Lutz. Die Angelegenheit müsse aufgeklärt werden.