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Infrastruktur: Apple baut Datenzentren in Dänemark und Irland ++ Foodwatch: Ende der „Schleichwerbung“ in Schulen gefordert ++ Korruption: Britische Ex-Minister tappen in eine Falle

Apple baut Datenzentren in Dänemark und Irland

Apple baut eine Online-Infrastruktur in Europa aus. Der US-Technologiekonzern kündigte am Montag an, zwei Datenzentren in Dänemark und Irland für zusammen 1,7 Milliarden Euro zu errichten. Die Anlagen mit einer Fläche von je 166.000 Quadratmetern in Athenry an der irischen Westküste und in Viborg sollen die europäischen Online-Läden sowie Text-, Karten- und Sprachersteuerungsdienste versorgen. Der Betriebsbeginn sei für 2017 geplant.

Ende der „Schleichwerbung“ in Schulen gefordert

Die Verbraucherorganisation Foodwatch fordert eine kostenlose Abgabe von staatlich finanzierten Unterrichtsmaterialien über Ernährungsbildung an Lehrer und Schulen. Zwar gebe es zum Thema für alle Klassenstufen hervorragendes, unabhängig erstelltes Material. Dieses könnten Lehrer jedoch in der Regel nur gegen Gebühr bestellen – Lebensmittelhersteller und Wirtschaftsverbände gäben ihre werblichen oder interessengeleiteten Broschüren kostenfrei ab.

Britische Ex-Minister tappen in eine Falle

Die beiden früheren britische Außenminister Jack Straw (Labour) und Malcolm Rifkind (Tory) sind in eine Falle getappt, die ihnen verdeckte Reporter des TV-Senders Channel 4 und der Zeitung „Daily Telegraph“ gestellt hatten. Straw bot demnach einer fiktiven Hongkonger Firma seine Verbindungen zur Politik an – gegen 5000 Pfund (6800 Euro) pro Tag. Rifkind stellte der Firma in Aussicht, ihr die Tür zu „jedem britischen Botschafter in der Welt“ zu öffnen.