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Tourismus: Übernachtungsrekord bei Besuchern aus dem Ausland ++ Automobil: So viele Rückrufe in Deutschland wie nie zuvor ++ Logistik: Verdi geht bei Post auf Konfrontationskurs ++ Endpreise: Reiseportale tricksen weiter bei Online-Flugbuchungen ++ Korrektur: Falsche Börsenwerte am Dienstag

Übernachtungsrekord bei Besuchern aus dem Ausland

Deutschland hat im Jahr 2014 so viele internationale Touristen angelockt wie nie. Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Reisender stieg um fünf Prozent auf 75,5 Millionen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte – der fünfte Rekord in Folge. Etwa jede siebte Übernachtung entfiel allein auf Berlin. Die Hauptstadt ist seit Jahren ein Publikumsmagnet. Die Zahl der Übernachtungen inländischer Touristen stieg auf 348,5 Millionen Übernachtungen – auch das ein neuer Rekord. Insgesamt wurden 424 Millionen Übernachtungen gebucht.

So viele Rückrufe in Deutschland wie nie zuvor

Mehr als 1,9 Millionen Autos haben die Hersteller 2014 in die Werkstätten zurückgerufen, laut Autoexperte Stefan Bratzel so viele wie nie seit Einführung des Produktsicherheitsgesetzes 1997. Weit überdurchschnittlich waren laut einer Studie des Center of Automotive Management (CAM) die japanischen Hersteller Subaru, Toyota und Honda betroffen sowie Jaguar-Land Rover und BMW. Die meisten Autos – rund 580.000 – mussten demnach wegen defekter Airbags des japanischen Herstellers Takata in die Werkstätten. Laut CAM müssen die Qualitätsmanagementsysteme vielerorts neuen Produktentwicklungsprozessen angepasst werden.

Verdi geht bei Post auf Konfrontationskurs

Der Deutschen Post droht ein Arbeitskonflikt: Vor dem Hintergrund der Neuordnung der Paketzustellung bei dem Unternehmen kündigte die Gewerkschaft Verdi am Dienstag den Tarifvertrag zur Arbeitszeit zum 31. März. Der einseitige Vertragsbruch werde nicht hingenommen, so Verdi-Vertreterin Andrea Kocsis. Verdi werde eine Forderung entwickeln, die den Vertragsbruch kompensiere. Im Januar hatte die Post angekündigt, Regionalgesellschaften zu gründen. Deren Beschäftigte sollen nach dem niedrigeren Logistiktarif bezahlt werden.

Reiseportale tricksen weiter bei Online-Flugbuchungen

Trotz eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs zeigen mehrere Reiseportale weiterhin den Endpreis für eine Flugbuchung nicht sofort an. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Stichprobe der Stiftung Warentest hervor. Von den Flugbörsen hält sich nur lastminute.de an die Vorschriften. Erfreulich sei das Ergebnis der Stichprobe bei den Fluggesellschaften: Airberlin und Lufthansa nennen demnach sofort den Endpreis – ein Gepäckstück inklusive. Bei EasyJet, Germanwings und Ryanair wird das Gepäck im zweiten Schritt berechnet.

Falsche Börsenwerte am Dienstag

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

aufgrund eines technischen Problems sind in der Dienstag-Ausgabe der Berliner Morgenpost falsche Börsenwerte erschienen. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.