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Treibstoff: Fluggesellschaft Easyjet will Preise senken ++ Soziale Netze: Twitter ermöglicht mehr Austausch zwischen Nutzern ++ Fernbusse: Dobrindt erwartet bald 25 Millionen Fahrgäste ++ Kreditkarten: Visa will Verschlüsselung für mobiles Bezahlen

Fluggesellschaft Easyjet will Preise senken

Easyjet-Kunden sollen demnächst beim Ticketkauf von den niedrigen Ölpreisen profitieren. Die Preise könnten im Schnitt um ungefähr zwei Pfund (knapp 2,70 Euro) pro Ticket fallen, sagte eine Sprecherin des britischen Billigfliegers am Dienstag, dies sei aber bisher nur ein Richtwert und keine formelle Ankündigung. Die australische Fluggesellschaft Qantas schafft wegen des niedrigen Ölpreises ihre Kerosinzuschläge auf internationalen Flügen ab. Allerdings werden zugleich die Basistarife so erhöht, so dass die Ticketpreise insgesamt gleich bleiben, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Lediglich Vielflieger könnten mehr sparen als bisher.

Twitter ermöglicht mehr Austausch zwischen Nutzern

Twitter nimmt mit einer neuen Funktion den populären Kurzmitteilungsdienst WhatsApp ins Visier und setzt zudem stärker auf Videos. Künftig können nicht nur wie bisher zwei Nutzer unter einander vertraulich kommunizieren, sondern auch mehrere Personen in Gruppen, wie Twitter am Dienstag mitteilte. Das ist ein Feld, das Twitter bisher Facebook oder Messaging-Diensten wie WhatsApp überließ. Mit der zweiten großen Neuerung können Videos nun direkt über die Twitter-App erstellt und beim Kurznachrichtendienst hochgeladen werden. Bisher konnten über Twitter nur Links zu Videos auf anderen Plattformen verbreitet werden. Ziel sei, den Nutzern das Teilen von Videos zu erleichtern, hieß es.

Dobrindt erwartet bald 25 Millionen Fahrgäste

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) erwartet ein weiteres kräftiges Wachstum des Fernbusmarkts in Deutschland. „Die Zahl der Fernbusreisenden steigt kontinuierlich an und wird absehbar 25 Millionen jährlich erreichen“, sagte er der „Nordwest-Zeitung“. Laut einer neuen Marktanalyse des Bundesamtes für Güterverkehr gebe es aktuell mehr als 300 genehmigte Linien, erläuterte der Minister. Mittelfristig dürften allerdings wenige größere Anbieter den Markt dominieren, sagte Dobrindt. Er ermunterte außerdem die bundeseigene Deutsche Bahn, das Fernbus-Segment noch stärker in die Strategie aufzunehmen.

Visa will Verschlüsselung für mobiles Bezahlen

Der Kreditkartenanbieter Visa will Bezahlen per Smartphone durch neuartige Daten-Verschlüsselung attraktiver machen. Ab dem zweiten Quartal werde die sogenannte Token-Technik eingeführt, kündigte Deutschland-Chef Ottmar Bloching am Dienstag in Frankfurt an. Dabei werden die Originaldaten so verschlüsselt, dass allein die Bank ihren Kunden identifizieren kann. Der Händler – sei es an der Kasse oder beim Bezahlen im Internet – erhält nur noch die Token-Nummer zum Abrechnen des Einkaufs, nicht mehr die kompletten Kartendaten. Weiteren Schutz verspricht Visa dadurch, dass die Nutzung von Transaktionsnummern auf bestimmte Geräte oder Händler beschränkt werden kann.