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So wurde gewählt

Sieger Syriza hatte bei der vorgezogenen Wahl 36,3 Prozent der Stimmen erzielt. Mit 149 der 300 Parlamentssitze die absolute Mehrheit aber um zwei Mandate verfehlt. Die „Unabhängigen Griechen“ (ANEL) kamen auf 4,8 Prozent und 13 Sitze im Parlament. Die Partei macht sich für Härte gegen illegale Einwanderung stark und fordert von Deutschland Reparationen.

Verlierer Die konservative Nea Dimokratia des seit 2012 regierenden Ministerpräsidenten Antonis Samaras erreichte nur 27,8 Prozent. Drittstärkste politische Kraft wurde die neofaschistische „Goldene Morgenröte“ mit 6,2 Prozent. Die sozialdemokratische Ex-Regierungspartei Pasok kam nur noch auf 4,7 Prozent, übersprang aber die Drei-Prozent-Hürde.

Aufsteiger Die im vergangenen Jahr neu gegründete Partei der politischen Mitte To Potami (Der Fluss) erhielt 6,1 Prozent und wird mit 17 Abgeordneten im Parlament vertreten sein. Der Einzug ins Parlament gelang auch den Kommunisten mit 5,5 Prozent und 15 Abgeordneten. Die Wahlbeteiligung lag bei 63,9 Prozent (2012 waren es 62,4 Prozent).