Nachrichten

Wirtschaft

Rubel-Krise: Russland muss erste Bank stützen ++ Hornbach: Märkte in Deutschland treiben Wachstum an ++ Infrastruktur: Vorarbeiten für Nicaragua-Kanal beginnen

Russland muss erste Bank stützen

Die russische Zentralbank muss erstmals seit Ausbruch der Rubel-Krise eine Bank vor der Pleite retten. Der Trust Bank würden bis zu 30 Milliarden Rubel (rund 435 Millionen Euro) zur Verfügung gestellt, teilte die Notenbank am Montag in Moskau mit. Die Agentur für Einlagensicherung werde zudem die Aufsicht über das angeschlagene Institut übernehmen. Wegen der westlichen Sanktionen gegen Russland und des Ölpreisverfalls hat der Rubel in diesem Jahr rund 45 Prozent seines Wertes gegenüber dem Dollar verloren. Die Regierung will den Bankensektor mit bis zu einer Billion Rubel (knapp 15 Milliarden Euro) stützen.

Märkte in Deutschland treiben Wachstum an

Vor allem das Geschäft in den Bau- und Gartenmärkten in Deutschland hat der Hornbach-Gruppe im dritten Quartal mehr Umsatz und Gewinn beschert. Die Erlöse kletterten zwischen September und November im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im Gesamtkonzern um 2,9 Prozent auf knapp 876 Millionen Euro. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 22,0 Millionen Euro nach knapp 19 Millionen im Vorjahreszeitraum. In den deutschen Märkten kletterten die Umsätze um 4,5 Prozent auf rund 477 Millionen Euro, im Dreivierteljahr gar um 8,2 Prozent auf 1,56 Milliarden Euro.

Vorarbeiten für Nicaragua-Kanal beginnen

In Nicaragua ist am Montag der Startschuss für den Nicaragua-Kanal gefallen, dem größten Bauprojekt in Lateinamerika. Mit dem 278 Kilometer langen Kanal zwischen dem Pazifischen Ozean und der Karibik werde der „Traum von Generationen wahr“, so ein Sprecher der chinesischen Betreibergesellschaft HKND (Hong Kong Nicaragua Development) bei der Eröffnungszeremonie in der Hauptstadt Managua. An der Feier nahmen Nicaraguas Präsident Daniel Ortega und HKND-Chef Wang Jing teil. Der Betreiber will die Schifffahrtsverbindung mit Hilfe von 50.000 Arbeitern einrichten.