Verbraucher

Die teuerste Reise des Jahres: Vor Weihnachten steigen die Preise

Winter ist Reisezeit: Millionen Menschen wollen zur selben Zeit in die Ferien oder auf Heimaturlaub.

Viele nutzen dafür die Bahn. Die Züge sind deshalb im Dezember meist voll, und teurer wird es auch: Die günstigen Sparpreise sind längst weg – und so ist man im Schnitt doppelt so teuer unterwegs wie zu normalen Reisezeiten, hat das Reiseportal FromAtoB.de ermittelt. Es lohnt sich, Alternativen zur Bahn wie etwa Fernbusse, Mietwagen oder Mitfahrgelegenheiten mit einzubeziehen. Naheliegend ist für viele das eigene Auto. Wer keines hat, kann über Onlineportale wie Mitfahrgelegenheit.de oder Blablacar.de nach Fahrern suchen.

Wer sich nicht auf Mitfahrer einlassen möchte, kann sich natürlich auch ein Auto mieten. Bei der Reservierung eines Mietwagens sollte man möglichst schnell sein und nicht erst auf den letzten Drücker buchen. Schließlich könnten die Festtage zu einer erhöhten Nachfrage nach Mietwagen führen, warnt Katharina Reichel vom Vergleichsportal Check24.de. Je nach Anbieter können Zusatzkosten entstehen. „Ein-Weg-Gebühren betragen innerhalb Deutschlands bis zu 50 Euro, in Ausnahmefällen auch mehr als 100 Euro“, warnt Check24.de-Expertin Reichel. Ein Vergleich kann sich lohnen, denn zum Teil haben Anbieter, die auf den ersten Blick teurer sind, bei einer Ein-Weg-Anmietung effektiv das günstigste Angebot.

Wer nicht selbst fahren will, muss auf andere Verkehrsmittel ausweichen. Auf längeren Strecken kann das Flugzeug eine Alternative sein. Es ist aber meist deutlich teurer als die vergleichbare Bahnfahrt. Zumal auch die Fluggesellschaften zu Weihnachten an der Preisschraube drehen: Bis zu 400 Prozent teurer als normal seien Flüge am 24. Dezember, zeigen Daten von FromAtoB.de.

Günstiger, aber auch länger unterwegs, sind Fernbusse: Sämtliche Großstädte sind mit diesem Verkehrsmittel seit Anfang vergangenen Jahres auf komfortable Art und Weise miteinander verbunden.

Günstige Fernbusverbindungen kann man bequem über Onlineportale wie Busliniensuche.de, Checkmybus.de oder Fahrtenfuchs.de finden. Wichtigstes Vergleichskriterium ist nämlich der Preis. Und das ist der Knackpunkt: Mit steigender Nachfrage würden die Fernbusanbieter die Ticketpreise automatisch erhöhen, sagt Johannes Thunert von Fahrtenfuchs.de. Und zu Weihnachten dürfte die Nachfrage hoch sein.