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Gasversorgung: Deutsche Speicher sind nahezu voll ++ Deutsche Bahn: Großauftrag für Mobilfunker Vodafone ++ Microsoft: Technologiekonzern zahlt 200 Millionen für Start-up

Deutsche Speicher sind nahezu voll

Die Gasspeicher in Deutschland sind zu Beginn des Winters sehr gut gefüllt. Bundeskartellamt und Bundesnetzagentur berichteten am Dienstag in ihrem „Monitoringbericht Energie 2014“, mit einem Füllstand von knapp 97 Prozent sei die Bevorratung zum Stichtag 1. November im Vergleich zu den Vorjahren sogar „außergewöhnlich hoch“. Zum Vergleich: Am 1. November vergangenen Jahres waren die Gasspeicher zu knapp 90 Prozent gefüllt. Die Versorgungssicherheit sei außerdem durch die Inbetriebnahme neuer Erdgasspeicher erhöht worden. Die Ukraine-Krise hatte in den vergangen Monaten die Angst vor Unterbrechungen bei den russischen Gaslieferungen wach werden lassen.

Großauftrag für Mobilfunker Vodafone

Vodafone hat einen mehrjährigen Großauftrag von der Deutschen Bahn an Land gezogen. Der fünfjährige Mobilfunkvertrag mit dem Staatskonzern habe ein Volumen im niedrigen dreistelligen Millionenbereich, teilte Vodafone am Dienstag mit. Der Vertrag regele klassische Mobilfunkleistungen über das Netz von Vodafone. Zunächst umfasse er 130.000 Mobilfunkanschlüsse. „Damit bauen wir unsere starke Position im Geschäftskundensegment in Deutschland weiter aus“, erklärte Philip Lacor, der das Firmenkundengeschäft von Vodafone Deutschland leitet. Vereinbart wurde zudem die Nutzung von SIM-Karten, die etwa beim Car-Sharing-Dienst Flinkster oder bei den Anzeigetafeln auf den Bahnsteigen zum Einsatz kommen.

Technologiekonzern zahlt 200 Millionen für Start-up

Der US-Technologiekonzern Microsoft kauft die auf mobile E-Mail-Verwaltung spezialisierte Start-up-Firma Accompli, um sein eigenes E-Mail-Programm Outlook zu verbessern. In einer Welt, in der mehr als die Hälfte der E-Mails zuerst auf einem mobilen Gerät gelesen würden, müssten die Menschen dafür die besten Möglichkeiten an die Hand bekommen, erklärte der Microsoft-Vizepräsident Rajesh Jha am Montagabend im Firmenblog. Angaben zum Kaufpreis machte Microsoft nicht. Die Technologie-Website Re/code bezifferte ihn jedoch auf mehr als 200 Millionen Dollar (160 Millionen Euro). Das Start-up Accompli war erst vor 18 Monaten in San Francisco gegründet worden.