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Microsoft: Softwarekonzern bietet Skype über Browser an ++ Verkehr: MeinFernbus rechnet bereits für 2014 mit Gewinn ++ Siemens: Konzern will sich nicht von Medizinsparte trennen ++ Edelmetall: Iran verdoppelt mit neuer Fabrik seine Goldproduktion ++ Auto: Mehr als eine Million Deutsche nutzen Carsharing

Softwarekonzern bietet Skype über Browser an

Microsoft hat eine Testversion seines Online-Telefondienstes Skype herausgebracht, die Anrufe über den Internetbrowser ohne Softwareinstallation ermöglichen soll. Diese Variante biete sich etwa an, wenn ein Nutzer an einem Computer ohne vorinstallierte Skype-Software sitze, erklärte der US-Technologiekonzern. Gleiches gelte für Internetcafés oder Hotels, wo das Herunterladen von Dateien nicht erlaubt sei. „Skype for Web“ soll in den kommenden Monaten weltweit eingeführt werden.

MeinFernbus rechnet bereits für 2014 mit Gewinn

Der Berliner Fernbusanbieter MeinFernbus soll in diesem Jahr erstmals Gewinn machen. „Wir werden in diesem Jahr aller Voraussicht nach schwarze Zahlen schreiben“, sagte Firmengründer Torben Greve der „Wirtschaftswoche“. Konkrete Zahlen könnten aber noch nicht genannt werden. „Alles Weitere sehen wir Anfang des kommenden Jahres.“ MeinFernbus wurde 2011 in Berlin gegründet. Die „Wirtschaftswoche“ schrieb, der wirtschaftliche Erfolg komme angesichts des harten Preiskampfes auf dem Fernbusmarkt überraschend.

Konzern will sich nicht von Medizinsparte trennen

Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser hat dem Geschäftsbereich Medizintechnik eine Bestandsgarantie gegeben – vorläufig. „Die Medizintechnik ist und bleibt auf absehbare Zeit ein wichtiger Bestandteil von Siemens“, sagte Kaeser der „Süddeutschen Zeitung“. Ausgliederung, Verkauf oder Börsengang der Sparte sind demnach derzeit kein Thema. Wie im Mai verkündet, führe Siemens die Medizintechnik als eigenständiges Unternehmen im Unternehmen. Der Bereich müsse flexibler werden. Die Medizintechnik ist eines der ertragreichsten Geschäftsfelder von Siemens.

Iran verdoppelt mit neuer Fabrik seine Goldproduktion

Der Iran hat offenbar eine neue Anlage zur Goldverarbeitung eröffnet. Damit werde die jährliche Goldproduktion des Landes auf sechs Tonnen verdoppelt, berichtete das iranische Staatsfernsehen. Die neue Verarbeitungsanlage befindet sich demnach nahe der Stadt Takab im Nordwesten des Irans. Sie liegt neben der Goldmine Sarschuran. Neben Gold soll die Anlage auch Schätzungen zufolge 2,5 Tonnen Silber und eine Tonne Quecksilber pro Jahr produzieren.

Mehr als eine Million Deutsche nutzen Carsharing

Immer mehr Menschen teilen sich Fahrzeuge von Carsharing-Firmen und -Vereinen. Mehr als eine Millionen Nutzer seien bei den rund 150 Anbietern aus ganz Deutschland bereits registriert, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands Carsharing in Berlin, Willi Loose. Anfang 2014 seien es noch etwa 757.000 Kunden gewesen, Anfang 2013 rund 453.000. Ein Ende des Wachstums sei nicht in Sicht. Gerade für junge Großstädter sei an ein Leben ohne gemeinschaftlich genutztes Auto nicht mehr zu denken.