Pharmaunternehmen

Bayer vermeldet steigenden Umsatz dank neuer Strategie

Mit glänzenden Geschäften im Gesundheits- und Agrargeschäft bestätigt der Bayer-Konzern seinen vor wenigen Wochen vollzogenen Strategieschwenk.

Vor allem die neuen Pharmaprodukte, aber auch der Pflanzenschutz schieben Umsatz und Gewinne an. In den ersten neun Monaten 2014 kletterte der Nettogewinn der Leverkusener um mehr als 17 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro und der Umsatz um gut 3 Prozent auf 31,2 Milliarden Euro. Nach den jetzigen Plänen des Managements soll die Kunststoffsparte bis spätestens Mitte 2016 unter einem neuen Namen an die Börse kommen. Bayer werde dann ein reines Life-Science-Unternehmen sein und könne auf seine Erfolge in Wissenschaft und Innovation aufbauen.

Aufgrund der derzeit gut laufenden Geschäfte hob Bayer seine Jahresprognose an: Allein durch die Übernahme des Geschäfts mit rezeptfreien Medikamenten vom US-Konzern Merck & Co, die zum 1. Oktober abgeschlossen worden war, erhöhe sich im vierten Quartal der Umsatz zwischen 300 Millionen und 350 Millionen Euro. Durch die Akquisition ist Bayer nach eigenen Angaben in dem Geschäft mit rezeptfreien Artikeln weltweit zweitgrößter Anbieter. Bis zum Jahresende rechnet der Konzern deshalb mit einem Umsatz von 42 Milliarden Euro, eine Milliarde mehr als bislang geplant. Im dritten Quartal setzte sich der Aufwärtstrend der Geschäfte in den Sparten Gesundheit und Agrar fort.