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Kinox.to: Hintermänner könnten bewaffnet sein ++ Tarifstreit: Lufthansa und Piloten sprechen wieder miteinander ++ Trauerfeier: Abschied von verunglücktem Total-Chef ++ Gericht: Ehemaliger BayernLB-Chef wegen Bestechung verurteilt ++ Süßwaren: Halloren will Umsatz um 180 Millionen Euro steigern

Hintermänner könnten bewaffnet sein

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden fahndet weiter nach den mutmaßlichen Hintermännern der illegalen Streaming-Portale Kinox.to und Movie4k.to. Es handelt sich nach Morgenpost-Informationen um die Brüder Kastriot, 25, und Kreshnik S., 21, aus der Region Lübeck. „Wir gehen davon aus, dass sich die Verdächtigen seit Juli oder August nicht mehr in Deutschland aufhalten“, sagte Wolfgang Klein, Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft. Sie gelten als „gewaltbereit und möglicherweise bewaffnet“.

Lufthansa und Piloten sprechen wieder miteinander

Nach bisher acht Streikwellen der Piloten wird im Tarifkonflikt bei der Lufthansa wieder verhandelt. „Wir sprechen mit dem Unternehmen in dieser Woche über mehrere Themen“, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit am Montag. Die Tarifpartner hielten Ort und Zeit der Verhandlungen geheim. Obwohl sich der härteste Streik in der Unternehmensgeschichte an der Übergangsversorgung der Piloten entzündet hatte, soll auch über die Gehälter der Kapitäne und Co-Piloten gesprochen werden.

Abschied von verunglücktem Total-Chef

Frankreichs Staatspräsident François Hollande sowie Spitzenvertreter von Regierung und Wirtschaft haben Abschied von dem tödlich verunglückten Total-Chef Christophe de Margerie genommen. Auch Ministerpräsident Manuel Valls, IWF-Chefin Christine Lagarde und etliche ausländische Delegationen nahmen am Montag an der Trauerfeier in Paris teil. Der 63-Jährige war bei einem Zusammenstoß eines Flugzeugs mit einem Schneepflug auf einem Moskauer Flughafen gestorben.

Ehemaliger BayernLB-Chef wegen Bestechung verurteilt

Im Prozess um den Milliarden-Fehlkauf der Hypo Group Alpe Adria hat das Landgericht München Ex-BayernLB-Chef Werner Schmidt am Montag wegen Bestechung eines Amtsträgers zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Außerdem soll er 100.000 Euro zahlen. Schmidt hatte die Bestechung des früheren Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider eingeräumt. Der verstorbene Politiker soll 2,5 Millionen Euro für das Klagenfurter Fußballstadion gefordert haben, damit er dem Verkauf der Bank zustimmt.

Halloren will Umsatz um 180 Millionen Euro steigern

Die Halloren Schokoladenfabrik will ihren Umsatz bis 2018 mehr als verdoppeln – durch stärkere Auslandsaktivitäten. Geplant sei, das Exportgeschäft nach Asien und Amerika deutlich zu steigern, teilte das Unternehmen am Montag in Halle mit. Um dieses Ziel zu erreichen, beteiligt sich Halloren mit 25 Prozent an der US-Vertriebsgesellschaft Charlie Distribution. Der Halloren-Jahresumsatz soll von jetzt rund 120 Millionen Euro auf 300 Millionen Euro im Jahr 2018 steigen.