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Stresstest: EZB bemängelt 25 Banken in Europa ++ Arbeitsmarkt: Neue Jobs gehen vor allem an Frauen und Ausländer ++ Suchmaschine: Pichai wird zum Super-Manager bei Google ++ Download: Apple integriert Streaming-App bei iTunes ++ Bekleidung: Boss setzt sich ambitionierte Umsatzziele

EZB bemängelt 25 Banken in Europa

Beim Stresstest der Europäischen Zentralbank (EZB) sind nach Informationen des „Wall Street Journal“ und des „Daily Telegraph“ 25 Banken durchgefallen. Der Anteil der bemängelten Banken liege bei knapp einem Fünftel. 130 Banken sind dem Stresstest unterzogen worden. Die Banken, die den Test nicht bestanden, seien in Irland, Italien, Griechenland und Österreich angesiedelt, hieß es im „Daily Telegraph“. Das „Handelsblatt“ hatte am Donnerstag berichtet, die 24 deutschen Banken hätten den Test bestanden.

Neue Jobs gehen vor allem an Frauen und Ausländer

Arbeitsplätze, die 2013 in Deutschland entstanden sind, sind laut einer Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit (BA) zu mehr als drei Vierteln an Ausländer und an deutsche Frauen gegangen. Nach der Berechnung, die der Berliner Morgenpost vorlag, ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze im Juli im Vergleich zum Vorjahr auf 30,12 Millionen gestiegen – ein Plus von 528.000 Jobs (1,8 Prozent). Davon gingen rund 44 Prozent an Ausländer, deutsche Frauen besetzten 38 Prozent der Stellen.

Pichai wird zum Super-Manager bei Google

Google-Manager Sundar Pichai wird laut einem Medienbericht zu einer Schlüsselfigur beim Internetkonzern. Der 42-jährige Pichai habe zusätzlich die Aufsicht über die Suchmaschine, den Kartendienst, das Online-Netzwerk Google Plus sowie Forschung, Werbeprodukte und Infrastruktur bekommen, schrieben US-Medien unter Berufung auf eine interne Ankündigung. Pichai ist bisher für das Mobilsystem Android zuständig. Die Manager sollen nun an Pichai statt an Konzernchef Larry Page berichten.

Apple integriert Streaming-App bei iTunes

Apple will die Streaming-App der teuer zugekauften Musikfirma Beats laut einem Zeitungsbericht in seine iTunes-Plattform integrieren. Hintergrund sei ein Rückgang der digitalen Musikverkäufe des Download-Dienstes um 13 bis 14 Prozent seit Jahresbeginn, so das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf informierte Personen. Die Einbindung von Beats in iTunes sei für 2015 geplant. Das Technologie-Blog „TechCrunch“ hatte schon vor Monaten berichtet, dass Apple Beats in iTunes einfließen lassen wolle.

Boss setzt sich ambitionierte Umsatzziele

Der Modekonzern Hugo Boss hält trotz der weltweit schwierigen Wirtschaftslage an seinen Wachstumsplänen fest. „Ich gehe davon aus, dass wir unsere Ziele 2015 erreichen werden“, sagte Boss-Chef Claus-Dietrich Lahrs der „Süddeutschen Zeitung“. Der Umsatz soll Ende 2015 auf drei Milliarden Euro klettern von 2,4 Milliarden 2013. „Das ist ambitioniert, das stimmt. Aber ich sage ja nicht, dass wir kein Gas geben wollen.“ Lahrs schließt nicht aus, dass das Wachstum 2015 sogar höher liegen werde als 2014.