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IT-Unternehmen: Apple gibt Details zu neuen iPads zu früh preis ++ Siemens: Konzern baut 1200 Stellen in Deutschland ab

Apple gibt Details zu neuen iPads zu früh preis

Apple hat Details über seine neuen iPad-Modelle am Mittwoch einen Tag früher als erwartet preisgegeben. Die Namen und einige technische Details waren für kurze Zeit in der Anleitung zur nächsten Version des Betriebssystems iOS sichtbar. Die Geräte werden iPadAir3 und iPad mini 3 heißen und wie erwartet einen Fingerabdruck-Sensor bekommen. Apple will die Geräte voraussichtlich am heutigen Donnerstagabend vorstellen. Der Konzern dürfte bei der Veranstaltung in seinem Hauptquartier im kalifornischen Cupertino auch eine neue Version des Schreibtisch-Computers iMac mit einem verbesserten Bildschirm präsentieren. Die überraschende Veröffentlichung der iPad-Details am Mittwoch fiel mit der Vorstellung von Googles neuem Mobil-System Android Lollipop sowie neuer Versionen der „Nexus“-Reihe von Smartphones und Tablets des Internet-Konzerns zusammen.

Konzern baut 1200 Stellen in Deutschland ab

Siemens-Chef Joe Kaeser streicht offenbar 1200 Stellen in seinem deutschen Energietechnikgeschäft. Der Konzern reagiere damit auf das schleppende Geschäft mit Kraftwerkstechnik und im Wartungsgeschäft, berichtet der Bayerische Rundfunk unter Berufung auf Unternehmenskreise. Der Konzern räumte „personelle Anpassungen“ in den Geschäftsbereichen ein, bestätigte die genannte Zahl aber nicht. Zunächst würden Verhandlungen mit den Arbeitnehmern aufgenommen. Einschnitte kämen auch auf die Mitarbeiter in der Frachtsortiersparte zu, die Siemens erfolglos verkaufen wollte. Der Abbau in der Energietechnik ist die erste aufsehenerregende Amtshandlung der neuen Spartenchefin Lisa Davis, die den Bereich Energietechnik von den USA aus leitet. Im Zuge des Konzernumbaus wird von Arbeitnehmervertretern zusätzlich der Abbau Tausender Stellen befürchtet.