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„Frankfurter Allgemeine“ kündigt massiven Stellenabbau an

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ streicht angesichts rückläufiger Auflagen und Anzeigenerlöse mehr als jede fünfte Stelle.

Bis zu 200 der insgesamt 900 Arbeitsplätze in Verlag und Redaktion sollen in den kommenden zwei bis drei Jahren abgebaut werden, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Damit versucht sich die „FAZ“ gesundzuschrumpfen. Unter den 160 betroffenen Mitarbeitern im Verlag seien betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen. Von den 400 angestellten Redaktionsmitgliedern sollen unter anderem durch Altersteilzeit und Nichtbesetzung frei werdender Stellen 360 übrig bleiben. Die „FAZ“, die zweitgrößte überregionale Abonnementzeitung in Deutschland nach der „Süddeutschen Zeitung“, hatte 2013 ihren Verlust nahezu verdoppelt. Unter dem Strich stand ein Fehlbetrag von 8,2 Millionen Euro. Nun will der Verlag bis 2017 die Kosten um mehr als 20 Millionen Euro jährlich senken.