Eltern bei Ausgaben für Kleinkinder in Spendierlaune

Spendierfreudige Eltern und eine leicht steigende Geburtenzahl haben für stabile Umsätze in der Kinderausstatter-Branche gesorgt.

2013 gaben die Verbraucher in Deutschland für Baby- und Kleinkinderausstattung 2,1 Milliarden Euro aus – umgerechnet 1054 Euro pro Kind in den ersten drei Lebensjahren. Das berichtete der Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels (BVS) am Donnerstag vor Start der weltgrößten Messe für Kinderausstattung „Kind+Jugend“ in Köln. Beim Spielzeug für die Kleinsten sank der Umsatz zwar um sechs Prozent auf 458 Millionen Euro – das Vergleichsjahr 2012 sei allerdings ein Boomjahr gewesen. Die Branche blicke optimistisch auf 2014, betonte Steffen Kahnt, stellvertretender BVS-Geschäftsführer. „Die Kauflaune von Mamas, Papas, Omas, Opas, Onkels und Tanten ist bestens.“

Die Branche profitiere von einer weiter leicht steigenden Geburtenzahl und auch vom Trend zur Einkindfamilie. Frischgebackene Eltern schauten beim Nestbau nicht allzu sehr auf den Euro, meinte Kahnt. So wurden 2013 für eine komplette Erstausstattung vom Wickeltisch bis zum Strampelanzug im Durchschnitt 2976 Euro ausgegeben – vier Prozent mehr als im Vorjahr. Noch 1400 Euro waren es, wenn es ältere Geschwister gab.

Kindermöbel sind nach Angaben des Möbelindustrie-Verbands ein wichtiger Faktor für die Branche: Der Umsatz lag 2013 bei 3,6 Milliarden Euro.