Bildung

Schulbuchverlag Cornelsen investiert in Nachhilfeplattform

Der Berliner Schulbuchverlag Cornelsen baut sein Internetgeschäft aus und steigt bei der Berliner Nachhilfeplattform Sofatutor ein.

Wie die Unternehmen mitteilten, fließen dem Start-up dabei mehr als 3,5 Millionen Euro zu.

Die 2009 gegründete Lernplattform Sofatutor bietet Lerninhalte ab der 1. Klassenstufe als Video, zudem geben Nachhilfelehrer über das Internet Stunden. Das Unternehmen ist im deutschsprachigen Raum aktiv und zählt nach eigenen Angaben derzeit 75.000 Nutzer. Angaben über Umsatz und Gewinn macht Sofatutor bislang nicht. Das Start-up beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter. „Die Expertise von Cornelsen wird dazu beitragen, unsere Position in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu stärken, als auch unser Produkt gleichermaßen weiterentwickeln zu können“, sagte Stephan Bayer, Gründer und Chef des Start-ups. Sofatutor hatte seit diesem Jahr bereits mit Cornelsen zusammengearbeitet.

Der Berliner Schulbuchverlag gehört zur Franz Cornelsen Bildungsgruppe. Cornelsen beschäftigt in Wilmersdorf mehr als 1300 Mitarbeiter. Die Gruppe kommt auf mehr als 3000 Mitarbeiter und 440 Millionen Euro Umsatz. Cornelsen ist dabei, seine Internetaktivitäten auszubauen. Sofatutor sei „der Beweis dafür, dass man die Schulwelt mit einem starken digitalen Angebot auf eine neue Stufe bringen kann. Wir sind beeindruckt, was das Team bis dato erreicht hat und sind überzeugt, dass sich durch die Konzentration auf ihr Produkt das imposante Wachstum auch in Zukunft fortsetzen wird“, sagte Alexander Bob, Geschäftsführer der Cornelsen Bildungsholding. An der Finanzierungsrunde haben auch die Altinvestoren Acton Capital Partners, JCMB und die Investitionsbank Berlin teilgenommen.