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Ungültiger Reisepass: Reisebüro muss Kunden nicht aufklären ++ Prozess: Porsche erzielt Etappensieg in den Vereinigten Staaten

Reisebüro muss Kunden nicht aufklären

Reisebüros müssen Kunden nicht darüber aufklären, dass ihr Reisepass für die Einreise in ein fremdes Land gültig sein muss. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden (Az.: X ZR 134/13). „Dass ein Reisepass für die Einreise gültig sein muss, ist eine Selbstverständlichkeit“, heißt es in dem Urteil. Die Richter gaben damit der DER Touristik Frankfurt recht, die von einem deutsch-italienischen Paar verklagt worden war. Die beiden hatten 2009 eine Reise nach New York gebucht. Die Frau durfte jedoch nicht in die USA einreisen. Das Reisebüro hätte sie ungefragt darauf hinweisen müssen, dass sie einen weltweit gültigen Reisepass besitzen müsse, begründeten die beiden ihre Klage.

Porsche erzielt Etappensieg in den Vereinigten Staaten

In der Serie von Schadensersatzprozessen im Zusammenhang mit der gescheiterten VW-Übernahme hat Porsche in den USA einen weiteren Etappensieg errungen. Ein New Yorker Berufungsgericht hielt die Abweisung einer Klage von mehr als 30 Hedgefonds aufrecht. Die Porsche Holding könne in dem Fall nicht in den USA belangt werden. Die Prozesswelle ist das Nachspiel des Übernahmepokers vor rund sechs Jahren, als Porsche mitten in der Finanzkrise den viel größeren Volkswagen -Konzern übernehmen wollte. Institutionelle Anleger sehen sich über die wahren Absichten von Porsche damals hinters Licht geführt und verloren viel Geld bei Kurswetten.