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EU-Sanktionen: Russischer Ölgigant Rosneft bittet Regierung um Hilfe ++ Stahl: ThyssenKrupp arbeitet sich aus den roten Zahlen

Russischer Ölgigant Rosneft bittet Regierung um Hilfe

Der russische Ölkonzern Rosneft bekommt wegen der Sanktionen gegen Russland kein Geld mehr vom Kapitalmarkt. Firmenchef Igor Setschin bittet nun die Regierung darum, der russische Staatsfonds möge Rosneft-Anleihen über umgerechnet 31 Milliarden Euro kaufen. Das berichtete das Wirtschaftsblatt „Wedomosti“ unter Berufung auf Regierungskreise. Das meiste Geld des Staatsfonds sei aber schon in andere Projekte investiert. Es sei deshalb unwahrscheinlich, dass Medwedew den Plan unterstützt.

ThyssenKrupp arbeitet sich aus den roten Zahlen

ThyssenKrupp befreit sich langsam aus seiner tiefen Firmenkrise. Nach drei düsteren Jahren soll 2014 ein ausgeglichenes bis positives Ergebnis stehen. Der Industriekonzern hat für April bis Juni eine gute Quartalsbilanz vorgelegt. Als Gewinn vor Zinsen und Steuern peilt der Konzern 2014 knapp 1,2 Milliarden Euro an. Er profitiert vom guten Wachstum im Industriegütergeschäft und von den Auswirkungen des Sparprogramms „Impact“. Auch die Probleme im Übersee-Stahlgeschäft sind zunehmend im Griff.