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Borussia Dortmund: Sportartikelhersteller Puma plant Beteiligung ++ Erdöl: Amerikaner und Russen bohren gemeinsam in Arktis

Sportartikelhersteller Puma plant Beteiligung

Der Sportartikelhersteller Puma denkt über einen Einstieg bei Borussia Dortmund nach. Das bestätigte Puma-Chef Björn Gulden der „Wirtschaftswoche“. Schon seit Wochen wird an der Börse spekuliert, dass der Adidas-Rivale ein Aktienpaket des einzigen börsennotierten deutschen Fußballvereins übernehmen will. Der Essener Spezialchemiekonzern Evonik ist bereits eingestiegen. Gulden deutete an, dass die Entscheidung bei Puma noch Zeit hat. „Wir haben einen laufenden Ausrüstervertrag mit dem BVB bis 2018, sind also ohnehin langfristig mit dem Verein verbunden.“

Amerikaner und Russen bohren gemeinsam in Arktis

Trotz der derzeit frostigen Beziehungen zwischen Russland und den USA treiben beide Staaten ein gemeinsames Projekt zur Ölförderung in der Arktis weiter voran. Der russische Staatskonzern Rosneft begann mit Bohrungen an seinem nördlichsten Bohrloch in der Karasee, vor der Nordküste Sibiriens. Die Bohrungen sind Teil eines Projekts von Rosneft und dem US-Unternehmen ExxonMobil, mit dem die in der Region lagernden bis zu 100 Milliarden Fass (je 159 Liter) Öl gefördert werden sollen. Russlands Präsident Wladimir Putin, der per Videoverbindung von seinem Sommerhaus am Schwarzen Meer aus den Befehl zum Beginn der Bohrungen gab, lobte das Projekt als Beispiel für „Pragmatismus und Vernunft“.