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Druck auf Verlage

E-Books Auch im Bereich E-Books setzt Amazon die europäischen Verlage unter Druck. Im Juli diesen Jahres hatte der weltgrößte Online-Händler stellvertretend mit dem französischen Verlag Hachette verhandelt. Die Forderung des US-Unternehmens: E-Books müssten billiger sein als gedruckte Bücher.

Verzögerungen Während der Verhandlungen übte Amazon Druck aus: Hachettes gedruckte Bücher waren zeitweise nur mit langen Lieferzeiten zu bestellen oder gar nicht verfügbar. In Deutschland streitet Amazon mit den Verlagen und hat die Lieferung von Büchern von Ullstein, Piper und Carlsen verzögert.

Autoren Amazon argumentiert, niedrigere Buch- und E-Book-Preise bescherten Verlagen und Autoren mehr Verkäufe und letztlich höhere Gewinne. Autoren lockt Amazon mit dem Angebot, direkt bei dem Online-Händler zu veröffentlichen und dabei einen höheren Prozentsatz vom Verkaufserlös zu erhalten.