Verkehr

Bahn investiert 200 Millionen Euro in neue Busse

Die Deutsche Bahn schafft für den Regionalverkehr in den kommenden beiden Jahren mehr als 800 neue Stadt- und Überlandbusse an.

Sie kosten rund 200 Millionen Euro und werden von den Herstellern MAN und Iveco geliefert, wie das bundeseigene Unternehmen am Freitag mitteilte. Das Paket umfasst Solo- und Gelenkbusse unterschiedlicher Längen. Mit regionalen Bussen der Bahn sind täglich zwei Millionen Fahrgäste unterwegs. Das Unternehmen ist damit der größte Anbieter in diesem Sektor. Zur Bahntochter DB Regio Bus gehört ein Netz von 22 Busgesellschaften und rund 70 Beteiligungen. Alleine bei MAN bestellte die Bahn Hunderte Busse. In den kommenden beiden Jahren ordert DB Regio bis zu 435 Fahrzeuge, zusätzlich sei eine Kaufoption für weitere 380 Busse in den Jahren 2017 und 2018 vereinbart, wie es hieß. Das Busgeschäft gehört zu den schwierigen Geschäftsfeldern des Lastwagen- und Maschinenbauers. Im ersten Halbjahr sank der Absatz in dem Bereich um 9 Prozent auf 2259 Busse.

Ein Jahr nach dem wochenlangen Bahn-Chaos durch Personalengpässe am Stellwerk Mainz sieht sich die Bahn unterdessen dort „personell gut ausgestattet“. Die Zahl der Mitarbeiter am Stellwerk Mainz sei um neun auf 22 erhöht worden, teilte die Deutsche Bahn am Freitag mit. Im Bedarfsfall könnten auch Mitarbeiter von benachbarten Stellwerken angefordert werden.