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Verbraucherzentralen: Gericht: Werbung für Internet-Flatrate irreführend ++ Tarife: Deutsche Post denkt über geringere Gehälter nach ++ Autos: Neuer Mercedes Vito kommt im September für 21.400 Euro ++ Analyse: Immer mehr ältere Frauen arbeiten

Gericht: Werbung für Internet-Flatrate irreführend

Wegen irreführender Werbung haben Verbraucherschützer ein Unterlassungsurteil gegen Kabel Deutschland erwirkt. Das Unternehmen hatte für Internet-Flatrates mit schneller Übertragungsgeschwindigkeit geworben, teilte der Bundesverband der Verbraucherzentralen unter Berufung auf das noch nicht rechtskräftige Urteil des Landgerichts München I mit (Az. 37 O 1267/14). Kabel Deutschland behielt sich vor, die Geschwindigkeit für Tauschbörsen und andere Filesharing-Anwendungen auf 100 Kilobit pro Sekunde zu drosseln, sobald ein Datenvolumen von zehn Gigabyte am Tag erreicht ist, hatte dies aber nur in einer Fußnote erwähnt.

Deutsche Post denkt über geringere Gehälter nach

Die Deutsche Post denkt offen über niedrigere Gehälter für neue Mitarbeiter nach. „Wir zahlen heute unseren Mitarbeitern teilweise doppelt so viel wie unsere Wettbewerber“, sagte Vorstandschef Frank Appel der „Süddeutschen Zeitung“. Dabei stiegen auf dem Heimatmarkt die Umsätze, nicht aber die Gewinne. „Deshalb werden wir uns damit beschäftigen müssen, ob neue Mitarbeiter das gleiche Gehaltsniveau haben können wie die, die schon 30 Jahre dabei sind“, sagte Appel. Die Gewerkschaft Verdi reagierte gelassen.

Neuer Mercedes Vito kommt im September für 21.400 Euro

Die Mercedes V-Klasse bekommt einen Bruder: Für die Nutzfahrzeug-IAA im September in Hannover hat der Stuttgarter Hersteller den neuen Vito angekündigt. Die gewerbliche Version der Großraumlimousine kommt kurz nach der Messepremiere auf die Straße und wird mindestens 21.400 Euro kosten, teilte das Unternehmen mit. Den neuen Vito gibt es in zwei Radständen, drei Längen und vier Gewichtsvarianten von 2,5 bis 3,2 Tonnen Gesamtgewicht als reinen Kastenwagen, als Mixto mit Doppelkabine und großem Laderaum sowie als Tourer für den Personentransport.

Immer mehr ältere Frauen arbeiten

Immer mehr ältere Frauen haben in den vergangenen Jahren eine Arbeit aufgenommen. Bei 60- bis 65-Jährigen hat sich die Beschäftigung von 467.000 auf 999.000 Frauen von 2002 bis 2012 mehr als verdoppelt. Das bedeutet, dass gut eine unter drei Frauen in diesem Alter arbeitete. Dies geht aus Analysen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln hervor. Auch die Zahl der erwerbstätigen Frauen insgesamt nahm in dem Zeitraum deutlich zu. Sie stieg um mehr als zwei Millionen – bei einem Beschäftigungszuwachs von drei Millionen.