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Uber-Verbot: Taxi-Rivale darf vorerst weiter Dienste vermitteln ++ Vermögen: Bundesbürger werden trotz Mini-Zinsen reicher ++ Pay-TV: Murdochs BSkyB kauft Sky Deutschland

Taxi-Rivale darf vorerst weiter Dienste vermitteln

Der Fahrdienst Uber kann vorerst weitermachen – trotz einer Unterlassungsverfügung der Hamburger Verkehrsbehörde. Gegen diese ging das Unternehmen vor, ein entsprechender Eilantrag ist am Freitag beim Hamburger Oberverwaltungsgericht eingegangen. Bis zu einer Entscheidung könne es Wochen dauern. Es sei mit den Behörden mündlich verabredet, bis zu einer Entscheidung des Gerichts die Unterlassungsverfügung nicht zu vollziehen. Der Fahrdienst wird also geduldet, ihm droht aber weiterhin das Aus. Auch Berlin prüft ein Verbot. Die Entscheidung soll in den nächsten Wochen fallen.

Bundesbürger werden trotz Mini-Zinsen reicher

Im ersten Quartal 2014 wuchs das Vermögen der privaten Haushalte in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen oder Ansprüchen gegenüber Versicherungen zum Vorquartal um 54 Milliarden Euro auf den neuen Rekord von 5,207 Billionen Euro. Mit fünf Milliarden Euro stammte ein geringer Teil des Anstiegs des Geldvermögens aus Kursgewinnen insbesondere aus Aktien und Investmentzertifikaten. 49 Milliarden Euro der Geldvermögensbildung entfielen auf Transaktionen, dazu zählen der An- und Verkauf von Wertpapieren. Immobilien sind in der Statistik nicht enthalten.

Murdochs BSkyB kauft Sky Deutschland

Der Medienunternehmer Rupert Murdoch bündelt seine europäischen Pay-TV-Aktivitäten. Der britische Bezahlsender BSkyB übernimmt Sky Deutschland mehrheitlich und Sky Italia zu 100 Prozent, wie BSkyB am Freitag in London mitteilte. Der Kaufpreis für den Erwerb von 57,4 Prozent an Sky Deutschland beträgt 2,9 Milliarden Pfund (3,66 Milliarden Euro), der Preis für Sky Italia liegt bei 2,45 Milliarden Pfund (3,1 Milliarden Euro). Das erweiterte Unternehmen werde mit 20 Millionen Kunden der führende multinationale Pay-TV-Anbieter in Europa sein, hieß es.