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Produktion: „Mark Brandenburg“-Milch jetzt wieder aus Brandenburg ++ Neuer Kurs: Lufthansa wird wohl Billigsektor ausweiten ++ Umsatz: Smartphone-Gewinne bei Samsung brechen ein ++ Konflikt: Mobiles Zahlungssystem Isis sucht neuen Namen ++ Warnung: Gefälschte E-Mails mit Abmahnungen im Umlauf

„Mark Brandenburg“-Milch jetzt wieder aus Brandenburg

Milch der Marke „Mark Brandenburg“ kommt ab sofort tatsächlich wieder aus Brandenburg. Die ODW Frischprodukte GmbH hat die Produktion zurück nach Elsterwerda (Elbe-Elster) geholt. Seit April 2014 wurde dort bereits wieder Frischmilch abgefüllt; nun kam noch die H-Milch hinzu. Das Unternehmen hatte die Rechte an der Regionalmarke von FrieslandCampina Deutschland übernommen. In Regie der Voreigentümer waren Produkte der Linie „Mark Brandenburg“ in Köln hergestellt worden.

Lufthansa wird wohl Billigsektor ausweiten

Lufthansa-Chef Carsten Spohr wird nach Einschätzung von Experten den Luftverkehrskonzern auf einen schärferen Billigkurs steuern. Vor allem die Anteilseigner erwarteten, dass Lufthansa sich stärker am europäischen Low-Cost-Markt beteilige. Dort fliegen Konkurrenten wie EasyJet oder Ryanair mit strikter Kostenkontrolle seit Jahren Gewinne ein. Im Lufthansa-Konzern kommt die bislang vernachlässigte Tochter Eurowings infrage, die ein niedrigeres Tarifniveau aufweist als die Mutter Lufthansa.

Smartphone-Gewinne bei Samsung brechen ein

Der zunehmend gesättigte Smartphone-Markt und preisgünstige Konkurrenz aus China setzen den südkoreanischen Elektronikkonzern Samsung unter Druck. Schätzungen zufolge brach der Konzerngewinn im zweiten Quartal um 24,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein und lag bei 7,2 Billionen Won (5,23 Milliarden Euro). Es handelte sich um das dritte Quartalsminus in Folge. Samsung erklärte, von April bis Juni sei ein langsameres Wachstum des weltweiten Smartphone-Marktes registriert worden.

Mobiles Zahlungssystem Isis sucht neuen Namen

Das mobile Zahlungssystem Isis will seinen Namen aufgegeben. Das Joint Venture der Telekommunikationsunternehmen AT&T, T-Mobile und Verizon distanzierte sich von der Gruppierung Islamischer Staat im Irak und in Großsyrien (Isis), die sich mittlerweile in Islamischer Staat (IS) umbenannt hat. Isis-Chef Michael Abbott sagte, dass das Unternehmen „kein Interesse daran hat, den Namen mit einer Gruppe zu teilen, deren Namen ein Synonym für Gewalt geworden ist“. Bislang gebe es noch keinen neuen Namen.

Gefälschte E-Mails mit Abmahnungen im Umlauf

Verbraucherschützer warnen vor angeblichen Abmahn-Mails von Anwaltskanzleien. Dem jeweiligen Empfänger werde vorgeworfen, sich illegal Musikalben, etwa von Katy Perry, oder Filme wie „Hangover 3“ heruntergeladen zu haben. Dafür forderten die Absender 200 bis 500 Euro, gäben allerdings keine Kontoverbindung an. In einer ängehängten Datei im Zip-Format sei ein Virus versteckt. Wer eine derartige E-Mail bekomme, solle sie komplett löschen.