Technik

Insider: Apple startet Produktion seiner Smartwatch im Juli

Apple bringt Insidern zufolge im Oktober seine lang erwartete Hightech-Uhr auf den Markt.

Die Smartwatch mit einem vermutlich 2,5-Zoll großen, rechteckigen und leicht gekrümmten Display werde bereits im Juli in Serie gehen, hieß. Gebaut werden soll sie von Quanta, einem taiwanischen Unternehmen. Im ersten Verkaufsjahr erwarte der US-Konzern den Informationen zufolge die Auslieferung von 50 Millionen Geräten.

Nach dem Erfolg von iPod, iPhone und iPad ist Apple auf der Suche nach einem neuen Verkaufsschlager. Konkurrenten wie Samsung und Sony bieten bereits eine Smartwatch an – allerdings noch ohne durchschlagenden Erfolg. Die Geräte gelten als nicht nutzerfreundlich genug. Viele Experten trauen Apple zu, diesen Markt zu revolutionieren – ähnlich wie das bei den Smartphones mit dem 2007 gestarteten iPhone gelang. Der Absatz sogenannter „Wearables“ – eines am Körper tragbaren Computersystems – dürfte sich den IDC-Marktforschern zufolge in diesem Jahr verdreifachen. Dagegen wächst der Markt für Smartphones langsamer: IDC rechnet von 2013 bis 2018 nur noch mit einem durchschnittlichen Plus von zwölf Prozent, nachdem es 2013 noch 39 Prozent waren.

Die „iWatch“ – wie Apples Kleincomputer heißen könnte – soll drahtlos aufladbar sein. Sie soll mit einem Sensor ausgestattet sein, der den Puls ihres Trägers messen kann. Der in Singapur ansässige Sensor-Hersteller Heptagon ist den Informanten zufolge einer der Zulieferer für das Gerät. Der berührungsempfindliche Mini-Bildschirm soll von der südkoreanischen LG Display geliefert werden. Weder Quanta noch Heptagaon, LG Display und Apple wollten sich äußern. Apple-Manager Eddy Cue hatte zuletzt die Erwartungen an neue Geräte angeheizt. Der Konzern habe die beste Produktpalette seit zwei Dekaden in Vorbereitung.