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Logistik: Branche schafft 1200 Jobs in der Region ++ Aldi: Discounter führt Vegetarier-Label ein ++ Borussia Dortmund: Aktie wechselt in den „Prime Standard"

Branche schafft 1200 Jobs in der Region

Die Logistikbranche der Region wächst. Mittlerweile gehören in Berlin und Brandenburg rund 3800 Unternehmen mit knapp 205.000 Mitarbeitern dazu. Laut einer Studie im Auftrag des Logistik-Netzwerkes Berlin-Brandenburg wird das Umsatzvolumen der Branche in der Hauptstadtregion auf rund 10,7 Milliarden Euro geschätzt. Im Vorjahr entstanden allein in Brandenburg etwa 1200 neue Arbeitsplätze. Man sei zuversichtlich, dass der Trend anhalte. Die Unternehmen sehen laut der Studie eine dynamische Entwicklung. So rechnen gut die Hälfte der Logistiker in den beiden kommenden Jahren mit stark steigenden oder steigenden Umsätzen.

Discounter führt Vegetarier-Label ein

Der Discounter Aldi Süd führt das V-Label für fleischlose Produkte ein. Die Produkte werden demnach zudem in vier Gruppen eingeteilt und entsprechend gekennzeichnet: vegetarisch, ohne Milch, ohne Ei oder vegan, das heißt ohne jegliche tierische Zutaten. Der Hersteller darf das V-Label laut Unternehmen nur nutzen, wenn er dem Vegetarierbund Zusammensetzung, verwendete Zutaten sowie Hilfsstoffe offengelegt hat. Bei Aldi Süd gibt es bereits vegetarische Produkte wie Aufschnitt ohne Fleisch, Fruchtgummi oder Tofu-Bolognese. Weitere Produkte aus den Abteilungen Tiefkühlung, Fertiggerichte, Feinkost und Backwaren sollen hinzukommen.

Aktie wechselt in den „Prime Standard"

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund ist bald in einer höheren Börsenliga notiert. Mit dem Wechsel vom sogenannten General Standard in den Prime Standard zum 30. Mai will der BVB seine Aktien attraktiver machen und mehr private und institutionelle Investoren anlocken. Damit verbunden sind höhere Anforderungen an die Transparenz. Dazu zählen unter anderem eine quartalsweise Berichterstattung in deutscher und englischer Sprache sowie die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards. Die Zulassung zum Prime Standard ist eine Voraussetzung für eine Aufnahme in den Kleinwerte-Index SDax.