Protesttag

Taxifahrer planen Aktionstag gegen Limousinenservice

Deutschlands Taxifahrer machen mobil gegen den US-Limousinenservice Uber, der über eine App Fahrdienste vermittelt.

„Am 11. Juni wird es einen Aktionstag der Taxiverbände in Berlin geben“, sagte Thomas Grätz, Geschäftsführer des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes, der „Wirtschaftswoche“. Der Vorsitzende der Berliner Taxivereinigung, Richard Leipold, sagte dem Magazin, geplant sei eine Sternfahrt in der Hauptstadt. Der Verkehr solle aber möglichst wenig behindert werden. „Wir wollen nicht die Stadt lahm legen.“

Der Taxiverband will laut dem Bericht mit Verbänden in Paris, Mailand, Lissabon und São Paulo einen weltweiten Protesttag organisieren. Zudem bereitet der Deutsche Taxiverband eine Klage gegen Uber vor. „Da wird bald etwas passieren“, sagte Grätz. Die Taxiverbände halten das im April in Berlin gestartete Angebot von Uber für eine rechtswidrige gewerbliche Personenbeförderung. Mit dem Programm können sich Privatleute als Fahrer anbieten, sofern sie eine Überprüfung von Uber bestehen. Wer mit der App eine Fahrt bucht, soll nach Angaben des Unternehmens 20 Prozent weniger bezahlen als für ein normales Taxi. Die Behörden in Berlin prüfen derzeit, ob das Angebot von Uber zulässig ist.