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Volles Haus

Die Charme-Offensive der Deutsche-Bank-Chefs zieht bei den Aktionären nicht.

Auf der Hauptversammlung der Deutschen Bank in Frankfurt ließen viele Investoren am Donnerstag ihrem Frust an der Führung freien Lauf. Sie müssen abermals Milliarden an frischem Kapital zuschießen und befürchten immer höhere Kosten der mittlerweile 1000 Rechtsstreitigkeiten. Die Vorstandschefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen warben um Geduld und Vertrauen: Die Bank sei zur Halbzeit ihrer „Strategie 2015+“ auf Kurs und habe als einziges Geldhaus in Europa das Zeug, den US-Rivalen die Stirn zu bieten.