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Auszeichnungen: Berliner Spiele-Entwickler gewinnen viele Preise ++ Babbel: Dienstfahrräder statt Dienstwagen ++ Internet: Neue Abmahnwelle rollt auf Online-Nutzer zu

Berliner Spiele-Entwickler gewinnen viele Preise

Die Berliner Games-Entwickler Felix Möckel und Matthias Titze von Golden Tricycle / Hahn Film AG gewinnen mit dem Puzzlespiel „Clarc“ den Deutschen Computerspielpreis in der Kategorie „Bestes mobiles Spiel“. Das wurde in München bekannt gegeben. Auch die anderen zwei Nominierten der Kategorie „Bestes mobiles Spiel“ kamen aus Berlin: „Jelly Splash“ von Wooga und „Symmetrain“ der Black Pants Studios. Die Black Pants Studios gehören mit der Entwicklung des Browser-Games „Integrrrate“ zu den Fördernehmern des Medienboard. Berlin ist führendes Games-Cluster. In der Kategorie „Bestes Nachwuchskonzept“ war ebenfalls ein Berliner Entwicklerteam nominiert: Robert Eckert, Burak Uyanik und Viktor Hirsch, drei Studenten der Games Academy, mit ihrem Puzzle-Game „Lux³“.

Dienstfahrräder statt Dienstwagen

Wer sich demnächst über die Vielzahl orangefarbener Fahrräder im Kreuzberger Bergmannkiez wundert: Das sind die Mitarbeiter der Sprachlernplattform Babbel. Gründer und Unternehmenschef Markus Witte hatte die Idee für die Belohnung. „Wir wollen unseren Mitarbeitern ein richtig gutes Fahrrad bieten. Eines, das sie jeden Tag gerne nutzen, denn Berlin ist eine großartige Stadt zum Radfahren. Es passt zu unserer Unternehmensphilosophie, unsere Mitarbeiter in ihrer Flexibilität und Aktivität zu unterstützen”, sagt Witte. Die Fahrräder wurden von der Firma whitebox in Bremen exklusiv für Babbel entworfen, von Müsing-Bikes im Westerwald gebaut und individuell an die Größe, die Vorlieben und Wünsche der Mitarbeiter angepasst.

Neue Abmahnwelle rollt auf Online-Nutzer zu

Den Anhängern illegalen Online-Filmgenusses droht eine neue Abmahnwelle, diesmal geht es aber nicht um pornografische Inhalte: Wer über die Streaming-Plattform Popcorn Time oder Cuevana umsonst Filme geguckt hat, dem droht nun Post von der Münchner Kanzlei Waldorf Frommer: Über 800 Euro verlangen die Anwälte in ihren Abmahnschreiben, die sie laut dem Kölner Internetrechtsexperten Christian Solmecke vermehrt verschicken. Solmecke spricht von mehr als einem Dutzend Fällen, und in allen Abmahnschreiben schreiben die Anwälte nicht von „Streaming“, sondern von Dateitausch, von Filesharing über das Netz. Die Nutzer der Dienste werden Opfer eines Tricks, weil die Filme nicht nur gestreamt, sondern unbemerkt auch wieder hochgeladen werden.