Nachrichten

Wirtschaft I

Telefónica: Marke „E-Plus“ soll nach Fusion verschwinden ++ Samsung: Aufsichtsratschef musste wiederbelebt werden

Marke „E-Plus“ soll nach Fusion verschwinden

Telefónica Deutschland (O2) will einem Medienbericht zufolge im Fall der geplanten Übernahme von E-Plus nicht alle Marken des bisherigen Mobilfunk-Rivalen weiterführen. Die Marke „E-Plus“ solle vom Markt verschwinden, die Marke „Base“ für Vertragskunden dagegen fortbestehen, meldete der „Focus“. Diskutiert werde auch, die Prepaid-Angebote zusammenzulegen. Ein Sprecher von Telefónica Deutschland sprach am Sonntag von Spekulationen, es seien noch keine Entscheidungen gefallen. „Wir befinden uns mitten im Freigabeverfahren mit der EU-Kommission.“ Die Behörde prüft zurzeit den Milliardendeal. Das neue Unternehmen wäre gemessen an der Kundenzahl der größte Mobilfunker in Deutschland. Studie: London

Aufsichtsratschef musste wiederbelebt werden

Samsung-Aufsichtsratschef Lee Kun-Hee hat sich am Sonntag wegen eines Herzinfarktes einer Notoperation unterziehen müssen. Der 72-Jährige wurde mit Atembeschwerden in ein Krankenhaus eingeliefert, zeigte Symptome eines Herzinfarkts und musste wiederbelebt werden, wie das Samsung Medical Center berichtete, in das er anschließend verlegt und wo er operiert wurde. Lee hatte seit einer Lungenkrebs-Operation 1999 wiederholt Probleme mit seinen Atemwegen. Er ist einer der mächtigsten Wirtschaftsführer des Landes. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Gruppen-Flaggschiff Samsung Electronics zum weltgrößten Hersteller von Speicherchips. Zudem ist der Technologieriese heute größter Produzent von Handys und Fernsehern.