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Deutsche Bahn: Geschäft kommt 2014 noch nicht in Schwung ++ Wikipedia: Neue Chefin der Stiftung hinter dem Onlinelexikon ++ Coppenrath & Wiese: Spekulationen über Verkauf von Tortenimperium ++ Air France: Piloten sagen wochenlangen Streik in letzter Minute ab ++ Avon: Kosmetikkonzern zahlt 135 Millionen Bußgeld

Geschäft kommt 2014 noch nicht in Schwung

Die Deutsche Bahn hat im ersten Quartal 9,7 Milliarden Euro umgesetzt, wie aus Unterlagen des Unternehmens hervorgeht – das entspricht dem Vorjahreswert. Im Gesamtjahr will der Staatskonzern insgesamt 41,5 Milliarden Euro erlösen, ein Plus von 3,5 Prozent. Der Betriebsgewinn soll mit 2,2 Milliarden Euro so viel wie 2013 betragen. Nach Angaben aus dem Unternehmen konnten Schienengüterverkehr und Logistik (Lkw, Schiff, Flugzeug) zulegen und die Planungen weitgehend erfüllen, vor allem der Fernverkehr (IC, ICE) entwickelte sich schlechter als erhofft.

Neue Chefin der Stiftung hinter dem Onlinelexikon

Die Softwareexpertin Lila Tretikov wird vom 1. Juni an die Geschäftsführung der Wikimedia-Stiftung übernehmen, die die Enzyklopädie Wikipedia betreibt. Tretikov arbeitete zuletzt acht Jahre lang beim Unternehmen SugarCRM, das auf Programme für Kundenverwaltung spezialisiert ist. Sie übernimmt den Posten von der kanadischen Journalistin Sue Gardner, die die gemeinnützige Stiftung mit Sitz in San Francisco seit 2007 geleitet hat. Wikimedia verfügt über ein Budget von 40 Millionen Dollar.

Spekulationen über Verkauf von Tortenimperium

Das Osnabrücker Familienunternehmen Coppenrath & Wiese steht offenbar vor einem Verkauf. Die „Lebensmittelzeitung“ berichtete unter Berufung auf das Firmenumfeld, die Erben des 2013 gestorbenen Inhabers Aloys Coppenrath wollten sich Ende Juni bei der Beiratssitzung entscheiden. Die Pressestelle dementierte. Die Firma mit mehr als 400 Millionen Euro Jahresumsatz und 2200 Mitarbeitern ist nach eigenen Angaben Europas größter Hersteller von tiefgekühlten Torten und Kuchen.

Piloten sagen wochenlangen Streik in letzter Minute ab

Die Piloten von Air France-KLM haben ihren Vier-Wochen-Streik in letzter Minute abgesagt. Grund seien Zugeständnisse der französischen Regierung gewesen, berichtete die Piloten-Gewerkschaft SNPL. Die Flugkapitäne wollten mit ihrem Ausstand von diesem Sonnabend an gegen ein Gesetz protestieren, das es erlaubt, bei einem Arbeitskampf ausländische Piloten anzuheuern. Frankreichs Verkehrsminister Frederic Cuvillier habe zugesagt, das werde verwehrt.

Kosmetikkonzern zahlt 135 Millionen Bußgeld

Der US-Kosmetikkonzern Avon will ein Bußgeld von 135 Millionen Dollar (97 Millionen Euro) zahlen, um Ermittlungen wegen Korruption in mehreren Schwellenländern zu beenden, wie aus einem der Börsenaufsicht SEC übermittelten Dokument hervorgeht. Dafür sollten die Vorwürfe fallen gelassen werden. Avon steht seit 2011 im Verdacht, Beamte in China, Brasilien, Argentinien, Mexiko und Indien bestochen zu haben.