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Medien: Axel Springer darf TV-Zeitschriften verkaufen ++ Handwerkskammer Berlin: Stephan Schwarz erneut zum Präsidenten gewählt

Axel Springer darf TV-Zeitschriften verkaufen

Das Bundeskartellamt hat beim 920-Millionen-Euro-Deal zwischen den Medienhäusern Axel Springer („Bild“, „Welt“) und Funke auch den Verkauf der Springer-Fernsehzeitschriften freigegeben. Funke verpflichtet sich, seinerseits insgesamt acht TV-Magazine an die Mediengruppe Klambt in Speyer zu verkaufen. Damit würden negative Auswirkungen auf den Wettbewerb in diesem Marktbereich vermieden, teilte das Kartellamt mit. Axel Springer hatte im Juli 2013 für 920 Millionen Euro zwei Tageszeitungen („Berliner Morgenpost“, „Hamburger Abendblatt“), sowie mehrere Frauenzeitschriften („Bild der Frau“) und TV-Titel („Hörzu“, „TV Digital“) an die Essener Funke-Gruppe („Westdeutsche Allgemeine Zeitung“, „Gong“) verkauft. In einem ersten Schritt gab das Kartellamt bereits grünes Licht für die Veräußerung der Tageszeitungen und Frauentitel. Nach der jetzigen Entscheidung muss die Behörde in einem dritten Schritt noch Gemeinschaftsfirmen prüfen, die Axel Springer und Funke für den Vertrieb von Anzeigen und Printtiteln gründen wollen.

Stephan Schwarz erneut zum Präsidenten gewählt

Der neue Präsident der Handwerkskammer Berlin ist der alte: Die Vollversammlung wählte Stephan Schwarz, geschäftsführender Gesellschafter der GRG Services Gruppe, für fünf Jahre an die Spitze des Vorstands. Schwarz hat das Amt seit 2003 inne. Neue alte Vizepräsidenten sind Erwin Kostyra, Obermeister der Innung für Metall- und Kunststofftechnik Berlin sowie Karsten Berlin, Maler- und Lackierermeister.