Wettbewerb

Berlins bester Ausbildungsbetrieb: Letzte Chance zur Bewerbung

Berlins Betrieben geht es wie denen im Rest der Republik: Nach Jahren mit einem großen Angebot an Schulabgängern, aus denen sie sich die für sie geeigneten aussuchen konnten, kommt jetzt die Zeit, in der es mehr Ausbildungsplätze als Interessenten gibt.

Gleichzeitig gehen viele Fachkräfte in Rente. Andererseits verlassen immer noch viele Jugendliche die Schule, ohne einen Abschluss in der Tasche zu haben – was nicht heißt, dass sie nicht gute Fachkräfte werden könnten.

Tausende Berliner Firmen bilden Nachwuchs aus. Manche bieten ihren Lehrlingen sogar weit mehr als die vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte, einige kümmern sich besonders um Jugendliche, die es schwer haben. Diese Firmen sind anderen Betrieben ein Vorbild an Engagement und Kreativität. Handwerkskammer und IHK suchen deshalb gemeinsam die besten Ausbildungsbetriebe Berlins, um deren gesellschaftlichen Einsatz öffentlich zu machen – zum zehnten Mal. Für die Betriebe sei eine solche Auszeichnung die beste Werbung als attraktiver Ausbilder, sagte Arbeitssenatorin Dilek Kolat (SPD).

Noch an diesem Mittwoch, 30. April, können alle Berliner vorbildliche Ausbildungsbetriebe vorschlagen. Firmen können sich auch selbst bewerben. Es gibt zwei Kategorien: Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten und Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten, jeweils einschließlich Auszubildende. Ausgezeichnet werden je zehn Firmen, ein Sieger und neun ohne Rangfolge.

Die Preisträger ermittelt eine Jury, der Vertreter der beiden Kammern, Arbeitssenatorin Kolat und Jochim Stoltenberg von der Berliner Morgenpost angehören. Die Sieger werden am 11. Juni auf der Messe „Tage der Berufsausbildung“ ausgezeichnet.

Das Bewerbungsformular und weitere Informationen stehen unter www.tage-der-berufsausbildung.de