Energie

Umweltministerin will Verbrauch aus Kohlestrom verringern

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) will den Verbrauch von aus Kohle erzeugtem Strom in Deutschland deutlich verringern.

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, will Hendricks Anfang dieser Woche ein Eckpunktepapier an alle Kabinettskollegen verschicken. Danach sollen die Ministerien konkrete Maßnahmen benennen, um hierzulande den Ausstoß von klimaschädlichen Stoffen wie Kohlendioxid (CO2) deutlich zu senken.

Den entscheidenden Beitrag bei der Senkung des Kohlendioxid-Ausstoßes soll aber „die Energiewirtschaft leisten“, wie „Bild“ aus dem Papier zitiert. Im Herbst wolle die Bundesregierung dann ein „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ beschließen.

„Wir wollen Deutschland beim Klimaschutz wieder an die Spitze bringen“, sagte Barbara Hendricks der Zeitung weiter. Als Vorschläge dafür nannte sie „weniger Kohlestrom, effektivere Gebäudesanierung, mehr Elektroautos“. Das Aktionsprogramm sei nötig, da Deutschland sein selbst gestecktes Ziel zu verfehlen drohe, bis zum Jahr 2020 die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu senken. Aus dem Umweltministerium hieß es der Zeitung zufolge, ohne zusätzliche Maßnahmen würde dieses Ziel deutlich verfehlt.