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Pharmaindustrie: Neun Milliarden Dollar Geldbuße verhängt ++ Google: Unternehmen sollen Datenbrille Glass einsetzen ++ Megaupload: Hollywood verklagt Gründer Kim Dotcom ++ Tierfutter: Deutsche geben für Hund und Katze mehr Geld aus

Neun Milliarden Dollar Geldbuße verhängt

Die Pharmakonzerne Takeda und Eli Lilly sind in den USA zu einer Geldbuße von neun Milliarden Dollar (6,6 Milliarden Euro) verurteilt worden. Takeda aus Japan soll als Hersteller sechs Milliarden Dollar zahlen, Eli Lilly als US-Partner drei Milliarden Dollar zahlen. Ein US-Gericht warf beiden Unternehmen vor, Krebsrisiken des Diabetes-Medikaments Actos verschwiegen zu haben. Die Unternehmen wollen gegen das Urteil vorgehen.

Unternehmen sollen Datenbrille Glass einsetzen

Google will seine Computer-Brille Glass verstärkt in Firmen unterbringen. Der Internet-Konzern startet dafür ein Programm, das Unternehmenskunden zusätzliche Dienste und Service-Leistungen bieten soll. Bisher probierten unter anderem Ärzte, ein Spezialist für die Installation von Sonnenkollektoren und der Ölindustrie-Dienstleister Schlumberger Glass-Anwendungen aus, berichtete die „New York Times“. Einen Termin für den Marktstart der Datenbrille, mit der auch Fotos gemacht werden können, gibt es noch nicht.

Hollywood verklagt Gründer Kim Dotcom

Sechs große Hollywood-Studios haben den umstrittenen deutschen Internetunternehmer Kim Dotcom und die Mitbetreiber des Online-Speicherdienstes Megaupload auf Schadenersatz verklagt. Twentieth Century Fox, Disney, Paramount, Universal, Columbia und Warner Bros. werfen Megaupload und Dotcom Urheberrechtsverletzungen vor, wie der US-Branchenverband MPAA berichtete. Gegen den in Neuseeland wohnenden Dotcom läuft in den USA bereits ein Strafverfahren.

Deutsche geben für Hund und Katze mehr Geld aus

Ob für Hamster oder Golden Retriever – die Deutschen geben immer mehr für ihre Haustiere aus. 2013 waren es insgesamt rund 3,909 Milliarden Euro für Nahrung, Bedarfsartikel und Zubehör, 1,1 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor, wie der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands und des Industrieverbands Heimtierbedarf ermittelt haben. Allein 2,974 Milliarden Euro gaben die Tierfreunde demnach für Futter aus.