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Deutsche Bahn: Unternehmen zahlt keine Erfolgsbeteiligung ++ Luftfahrt: Pilotenstreik kostet Flughäfen Millionen ++ Rohstoffe: Kanadier bohren an Ostseeküste nach Öl ++ Personenverkehr: Mehr Fahrgäste beschweren sich bei Schlichtungsstelle ++ Baustoffe: Nummer eins und zwei der Zementbranche fusionieren

Unternehmen zahlt keine Erfolgsbeteiligung

Mitarbeiter der Deutschen Bahn bekommen für das vergangene Jahr keine Erfolgsbeteiligung. „Die Ergebnissituation 2013 begrenzt aktuell die Beteiligungsmöglichkeiten“, berichtete das Unternehmen. Generell sei es Ziel, alle 300.000 Mitarbeiter weltweit am Ergebnis des Unternehmens zu beteiligen, wenn dieses „hinreichend positiv“ sei. 2013 war der Gewinn trotz eines Passagierrekords und erhöhter Fahrpreise um mehr als 50 Prozent auf 649 Millionen Euro eingebrochen.

Pilotenstreik kostet Flughäfen Millionen

Der dreitägige Streik der Lufthansa-Piloten hat die deutschen Flughäfen offenbar einen zweistelligen Millionenbetrag gekostet. „In den Kassen der Flughäfen fehlen die Entgelte der Flugzeuge, die nicht abheben konnten“, hieß es beim Flughafenverband ADV. Zudem fehlten den Flughäfen auch die Einnahmen der Passagiere, die durch den Streik gar nicht zu den Flughäfen kamen. So hätten diese weder geparkt, noch eingekauft oder andere Dienstleistungen genutzt.

Kanadier bohren an Ostseeküste nach Öl

Das kanadische Öl-Unternehmen CEP Central European Petroleum plant in dieser Woche eine erste Erdöl-Testförderung in Mecklenburg-Vorpommern. Das Öl liegt bei Barth am Darß in einer Tiefe von 2700 Metern. Für 2015 sind zwei weitere Testbohrungen vorgesehen, danach ist ein Antrag auf Förderung geplant. CEP geht von einem Erdölvolumen von fünf Millionen Tonnen aus. Die Investitionen betragen dem Unternehmen zufolge rund 700 Millionen Euro über 25 Jahre.

Mehr Fahrgäste beschweren sich bei Schlichtungsstelle

Wegen hartnäckigen Ärgers vor allem über Verspätungen und Ausfälle von Flügen und Zügen haben sich 2013 mehr Fahrgäste bei der zentralen Schlichtungsstelle beschwert. Die Zahl der Anträge stieg insgesamt um fast 65 Prozent auf 5271, berichtete die Stelle in Berlin. Wegen Problemen beim Bahnfahren wurde in 3408 Fällen um Vermittlung gebeten, wegen Ärgers bei Flugreisen in 1709 Fällen. Zu Fernbussen und Schiffen gingen vorerst wenige Anträge ein.

Nummer eins und zwei der Zementbranche fusionieren

Auf dem Zementmarkt entsteht ein neuer Riese: Die Nummer eins, die Schweizer Holcim, und die Nummer zwei, die französische Lafarge, wollen sich zusammenschließen. Die Kartellbehörden müssen noch zustimmen. An der Spitze wird Wolfgang Reitzle, Ex-Chef des Gase-Konzerns Linde, stehen. Die beiden Zementhersteller setzen zusammen 32 Milliarden Euro um. Mit knapp 14 Milliarden Euro Umsatz liegt der deutsche Konzern HeidelbergCement derzeit auf dem dritten Platz.