Technik

Einkaufen am Kühlschrank: Amazon zeigt Scanner „Dash“

Der Online-Shopping-Gigant Amazon will die klassische Einkaufsliste obsolet machen – mit einem kleinen elektronischen Scanner namens Dash sollen Kunden künftig direkt aus der Küche Lebensmittel einkaufen.

Amazon stellte den Dash zum Wochenende im Netz vor. Technikvorstand Werner Vogels nannte es einen „magischen Einkaufszauberstab“.

Die Idee: mittels Amazon-Dash sollen Kunden von Amazons Lebensmittellieferservice Fresh sofort reagieren können, wenn im Kühlschrank etwa die Milch zur Neige gehe oder Obst fehle. Der eingebaute Barcode-Scanner erkennt den Strichcode auf der Verpackung und überträgt auf Knopfdruck gescannte Lebensmittelprodukte per WLAN-Anbindung in den Warenkorb des zugehörigen Amazon-Kontos.

Alternativ sollen Dash-Nutzer Wünsche wie „Äpfel“ ins eingebaute Mikrofon sprechen. Per Spracherkennung sucht Amazons Produktsuche im Hintergrund dann nach passenden Produkten. Bislang ist der Lebensmittellieferdienst Fresh aber lediglich in Los Angeles, San Francisco und in Amazons Heimatstadt Seattle in der Betaphase verfügbar. Ob Amazon das Gerät für seine weltweiten Kunden zur Verfügung stelle, behält der Konzern bislang für sich.