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Aktienhandel: Finanzämter wollen Geld von Banken und Fonds zurück ++ Ausstand: Flugverkehr läuft wieder normal ++ Innovationen: BDI-Chef warnt Deutschland vor Rückschritten

Finanzämter wollen Geld von Banken und Fonds zurück

Die Steuerbehörden stehen bereit, bei Banken und Fonds Milliarden zurückzufordern, die sie bei strittigen Aktiengeschäften möglicherweise zu Unrecht kassiert haben. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf eine eigene Umfrage bei den Finanzministerien mehrerer Bundesländer berichtet, seien mehr als 50 Verfahren anhängig. In mehr als zehn Fällen sind wegen des Verdachts auf besonders schwerwiegende Steuerhinterziehung Staatsanwälte eingeschaltet worden. Details würden mit Verweis auf das Steuergeheimnis nicht genannt.

Flugverkehr läuft wieder normal

Nach dem dreitägigen Pilotenstreik bei Lufthansa und Germanwings läuft der Betrieb am Flughafen Tegel wieder normal. „Alle sind froh, dass wir wieder zum regulären Flugbetrieb zurückkehren“, sagte Flughafensprecher Lars Wagner am Sonnabend. Es gebe auch keine neuen Streikankündigungen. Wegen des bundesweiten Pilotenstreiks waren allein in Tegel insgesamt fast 400 Flüge gestrichen worden. Etwa 50.000 Passagiere waren betroffen. Im Durchschnitt hat Tegel täglich über 500 Starts und Landungen sowie 60.000 Fluggäste.

BDI-Chef warnt Deutschland vor Rückschritten

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, hat vor einem Bedeutungsverlust des Innovationsstandortes Deutschland gewarnt. „Wir sind zurückgefallen. Und wir müssen aufpassen, dass wir nicht noch weiter zurückfallen“, sagte Grillo. „Wir wollen nicht nur im Fußball Weltmeister werden, sondern gerade auch bei dem Thema Innovationen dürfen wir uns nicht zufriedengeben.“ Die Wirtschaft habe 2013 insgesamt rund 54 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung gesteckt. „Aber wir brauchen mehr, um wieder an die Spitze zu kommen.“