Info

Wachstum in China

Investition Deutschlands größter Arzneimittelhersteller Bayer setzt auf den Wachstumsmarkt China. Der Konzern will mit Investitionen von rund 100 Millionen Euro seine Medikamentenproduktion im Reich der Mitte deutlich ausbauen. Geplant sei die Erweiterung der Produktion speziell bei Medikamenten gegen Herzkreislauf-Erkrankungen und Diabetes am Bayer-Standort Peking. Die Investitionen sollen unter anderem in Labors und Verpackungsanlagen fließen. Bayer ist in China aktuell die Nummer Vier unter den internationalen Pharmakonzernen. Der Konzern betreibt in Peking bereits ein Forschungszentrum.

Übernahme Bayer hatte zudem im Februar angekündigt, mit der Dihon Pharmaceutical Group einen der großen Hersteller traditioneller chinesischer Medizin zu übernehmen. Das Unternehmen erzielte 2013 mit rund 2400 Beschäftigten einen Umsatz von umgerechnet 123 Millionen Euro. Der Kaufpreis soll rund 500 Millionen Euro betragen. Bayer baut mit der Übernahme sein Geschäft mit rezeptfreien Arzneimitteln aus. Der Konzern zählt mit Präparaten wie Aspirin, und dem Magenmittel Rennie zu den weltgrößten Herstellern von frei verkäuflichen Medikamenten und Gesundheitspräparaten.