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Onlinegeschäft: Otto Group legt im Internethandel kräftig zu ++ Augustiner Brauerei: Chef verunglückt beim Heliskiing tödlich ++ Kartellamt: Dänisches Unternehmen unterliegt vor Gericht ++ Devisen: Chinesische Währung wird künftig in London gehandelt ++ First Solar: 400 Ex-Beschäftigte haben wieder einen Job

Otto Group legt im Internethandel kräftig zu

Der Hamburger Handels- und Dienstleistungskonzern Otto Group hat im Internethandel kräftig zugelegt. Im Geschäftsjahr 2013/14 (28. Februar) stiegen die Erlöse der weltweit rund 100 Onlineshops um 7,6 Prozent auf rund 6,0 Milliarden Euro. Insgesamt setzte die Otto Group rund zwölf Milliarden Euro um, das bedeutet nach Wechselkurseffekten durch den starken Euro einen Zuwachs von 1,8 Prozent. Vor Zinsen und Steuern verdiente der Konzern wie im Vorjahr 388 Millionen Euro. Zu Otto gehört unter anderem der Berliner Spielzeugversand MyToys.

Chef verunglückt beim Heliskiing tödlich

Der Chef der Münchener Augustiner Brauerei, Jannik Inselkammer, ist beim Skifahren in Kanada ums Leben gekommen. Der 45-Jährige war am Montag mit drei Freunden beim Heliskiing, als ihn eine Lawine erfasste, wie das Unternehmen jetzt berichtete. Er hinterlasse eine kleine Tochter. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) sagte: Inselkammer sei eine „diskrete und bescheiden auftretende“ sowie „äußerst einflussreiche“ Unternehmerpersönlichkeit gewesen.

Dänisches Unternehmen unterliegt vor Gericht

Die dänische Unternehmensgruppe GN Store Nord bekommt aus der deutschen Staatskasse keine 1,1 Milliarden Euro Schadensersatz. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht wies eine entsprechende Klage von GN Store gegen das Kartellamt in der Berufung ab, weil es 2007 den geplanten Verkauf der Hörgerätesparte an die Schweizer Sonova untersagt hatte. Diese Entscheidung hatte der Bundesgerichtshof 2010 für rechtswidrig erklärt. Die Entscheidung der Wettbewerbshüter sei zwar rechtswidrig, die Behörde habe aber nicht schuldhaft gehandelt, urteilte das OLG jetzt.

Chinesische Währung wird künftig in London gehandelt

Die britische Finanzmetropole London wird der erste Handelsplatz für die chinesische Währung Renminbi in Europa. Die Finanzplätze Frankfurt und Zürich haben damit zunächst das Nachsehen. Die Notenbanken Großbritanniens und Chinas hätten sich auf ein entsprechendes Abkommen geeinigt, meldete das britische Finanzministerium. Es soll am 31. März unterschrieben werden.

400 Ex-Beschäftigte haben wieder einen Job

Knapp 400 ehemalige Beschäftigte von First Solar in Frankfurt (Oder) haben mithilfe der TÜV Rheinland GmbH einen neuen Arbeitsplatz. Der Prüfdienstleister hatte nach Schließung von First Solar Ende 2012 mehr als 800 der rund 1200 Mitarbeiter in drei Transfergesellschaften für den Arbeitsmarkt fit gemacht. Der letzte Durchgang – Dauer je neun Monate – endete im Februar.