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Wall-Street-Schwindler: Gericht verurteilt Mitarbeiter von Anlagebetrüger Madoff ++ Smartphones: HTC setzt auf neues Flaggschiff-Modell ++ Baumärkte: Kingfisher steigt bei Hornbach aus ++ Lufthansa Cargo: Entscheidung über Kauf von Boeing-Jet verschoben

Gericht verurteilt Mitarbeiter von Anlagebetrüger Madoff

Fünf ehemalige Mitarbeiter des Wall-Street-Betrügers Bernard Madoff müssen mit Gefängnisstrafen rechnen. Eine Jury in New York sprach die Investmentexperten und Computerprogrammierer der Beihilfe zu dem gigantischen Anlagebetrug für schuldig. Über das Strafmaß entscheidet ein Richter später. Madoff war 2009 zu 150 Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er die Anleger in seiner Investmentfirma um rund 20 Milliarden Dollar an Einlagen gebracht hatte.

HTC setzt auf neues Flaggschiff-Modell

Der Smartphone-Hersteller HTC will sich mit einem neuen Spitzenmodell aus der Krise kämpfen. Das Unternehmen aus Taiwan stellte am Dienstag in New York eine neue Version seines HTC One mit dem Beinamen M8 vor. Es hat einen 5 Zoll großen Bildschirm mit einer äußerst hohen Auflösung (1920 x 1080 Pixel) und einen schnelleren Chip, Qualcomms neuen Snapdragon 801. HTC kämpft mit erheblichen Absatzproblemen. Der Smartphone-Pionier wurde vom Marktführer Samsung abgehängt.

Kingfisher steigt bei Hornbach aus

Europas größter Baumarktbetreiber Kingfisher trennt sich komplett von seinem Anteil an der deutschen Kette Hornbach. Die Briten verkaufen ihren 21,2 Prozent-Anteil für 195 Millionen Pfund (232 Millionen Euro). Die Unternehmerfamilie Hornbach übernimmt 25 Prozent der nicht börsennotierten Stammaktien, wie die Hornbach-Familien-Treuhandgesellschaft am Dienstag im pfälzischen Annweiler mitteilte. Zwei weitere Aktienpakete hatte Kingfisher über Nacht an der Börse platziert.

Entscheidung über Kauf von Boeing-Jet verschoben

Lufthansa Cargo verschiebt die Entscheidung über die Bestellung eines weiteren Frachtfliegers von Boeing angesichts der unsicheren Frachtkonjunktur um ein Jahr. Die Airline habe beschlossen, erst im Herbst 2015 über eine verbindliche Order für den Jet des Typs 777F zu entscheiden, sagte Konzernchef Karl Ulrich Garnadt. Derzeit hat die Lufthansa-Tochter fünf Optionen für die nach Listenpreis jeweils 300 Millionen Dollar teuren Flugzeuge.