Anlage

Mit Bergfürst ab 250 Euro an Immobilien beteiligen

Die Onlineplattform für Crowdinvesting, Bergfürst AG, erweitert ihr Portfolio um ein neues Angebot.

Neben Investitionen in junge Unternehmen können sich private Investoren ab sofort an einzelnen Immobilien beteiligen. Bislang umfasste das Bergfürst-Portfolio lediglich den Onlineshop Urbanara. Dort werden Heimtextilien und Wohnaccessoires angeboten. Über Bergfürst wurden im November 2013 Anteile an Urbanara im Wert von drei Millionen Euro emittiert. 1000 Kapitalanleger investierten in die Handelsplattform. Wann die nächste Aktien-Emission für ein Start-up-Unternehmen ansteht, ist offen. Marketing-Chef Michael Beck wollte sich dazu nicht äußern und verwies auf laufende Gespräche.

„Immobilien sind aufgrund ihrer Wertbeständigkeit ein wichtiger Bestandteil ausgewogener Anlagestrategien. Sowohl die Eigentümer als auch die Investoren profitieren von dieser neuen Form des Crowdinvestings“, erklärte Nicolas Jeissing, der bei Bergfürst den Immobilienbereich verantwortet. Er ist zugleich Geschäftsführender Gesellschafter von Engel & Völkers Commercial Berlin. „Die Eigentümer erhalten ein neues, planungssicheres Finanzierungsinstrument, um Investoren ins Boot zu holen und so das Eigenkapital für die Entwicklung ihrer Immobilienprojekte zu erhöhen. Für die Investoren wiederum eröffnen sich völlig neue und vor allem flexible Möglichkeiten in der Anlageklasse Immobilien.“

Die Immobilien werden vor der Emission von einem Gutachter bewertet. Die Mindestbeteiligung beträgt 250 Euro. Die Anleger erhalten auf ihre Anlage nach Angaben von Bergfürst eine objektabhängige Verzinsung ab vier Prozent pro Jahr „und partizipieren darüber hinaus an einer etwaigen Wertsteigerung der Immobilie“, so das Unternehmen.

Auf der elektronischen Handelsplattform www.bergfuerst.com können Anleger ihre Immobilienbeteiligungen dann im Rahmen von Angebot und Nachfrage handeln. In einem Werbevideo sagt Bergfürst-Gründer Guido Sandler, bei herkömmlichen Fonds fielen bis zu 30 Prozent Nebenkosten für Marketing und Vertrieb an, bei Bergfürst seien das nur drei bis fünf Prozent.