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Post: Britische Royal Mail streicht weitere 1300 Jobs ++ Beschäftigung: Nur fünf Prozent der Väter arbeiten in Teilzeit ++ Sanierung: Strauss will 17 der insgesamt 96 Filialen schließen

Britische Royal Mail streicht weitere 1300 Jobs

Die britische Royal Mail streicht knapp ein halbes Jahr nach ihrem Börsengang weitere 1300 Stellen. Der Post-Dienstleister verspricht sich davon jährliche Einsparungen von 50 Millionen Pfund. Derzeit würden Gespräche mit der Gewerkschaft geführt, Briefzusteller seien nicht betroffen, teilte das Unternehmen mit. Die wichtigste Post-Gewerkschaft Unite bezeichnete die Pläne als skrupellos. „Wenn Royal Mail auf unsere Forderungen nicht eingeht, haben wir keine andere Wahl, als eine Urabstimmung über einen Arbeitskampf einzuleiten“, sagte ein Gewerkschafter.

Nur fünf Prozent der Väter arbeiten in Teilzeit

Nur fünf Prozent der berufstätigen Väter hatten im Jahr 2012 Teilzeitjobs. Dagegen arbeiteten 69 Prozent der erwerbstätigen Mütter in Teilzeit, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das geht den Angaben zufolge aus dem Mikrozensus hervor, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Deutschland und Europa. Die Erwerbsmuster der Mütter waren dabei regional sehr unterschiedlich. So war die Teilzeitquote der Mütter im Westen mit 75 Prozent höher als bei den Müttern im Osten, wo eine Quote von 44 Prozent errechnet wurde.

Strauss will 17 der insgesamt 96 Filialen schließen

Die angeschlagene Handelskette Strauss Innovation wird bis zur Jahresmitte 17 ihrer insgesamt 96 Filialen schließen und 200 Mitarbeiter entlassen. Über 1200 Mitarbeiter sollen aber weiterbeschäftigt werden, wie der für die Sanierung des Unternehmens zuständige Manager, Hans Peter Döhmen, mitteilte. Die Leitung der Handelskette hatte Ende Januar ein Schutzschirm-Verfahren beantragt, um den mit hohen Verlusten kämpfende Konzern neu ausrichten zu können. Döhmen sieht die Rettungsbemühungen auf einem guten Weg. Die wesentlichen Sanierungsbeiträge der Gläubigergruppen seien verhandelt.