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Deutsche Bahn: Geringere Gehaltserhöhung für Rüdiger Grube ++ Twitter: Kurznachrichtendienst stellt Musik-App wieder ein ++ Loewe: Investor übernimmt insolventen Fernsehhersteller ++ Tetrapak: Verpackungskonzern leidet unter sinkender Nachfrage ++ Hapag-Lloyd: Aktionäre der Reederei CSAV stimmen Fusion zu

Geringere Gehaltserhöhung für Rüdiger Grube

Der Chef der deutschen Bahn bekommt in diesem Jahr offenbar weniger Gehaltserhöhung, als geplant. Der Aufsichtsrat wolle Rüdiger Grube nur eine zehnprozentige Erhöhung des Grundgehalts genehmigen, berichtet die „Wirtschaftswoche“ unter Berufung auf das Umfeld des Gremiums. Grund sei ein Gewinneinbruch im vergangenen Jahr um mehr als die Hälfte auf 650 Millionen Euro. Ursprünglich habe Grubes Festgehalt um 20 Prozent auf 1,08 Millionen Euro steigen sollen.

Kurznachrichtendienst stellt Musik-App wieder ein

Der Kurznachrichtendienst Twitter stellt nach einem Jahr seine Musik-App wieder ein. Die Plattform werde zum 18. April abgeschaltet, kündigte das Unternehmen an. Twitter hatte die aufwendig entwickelte App im April 2013 gestartet. Über sie sollten Nutzer neue Songs entdecken. Die Idee war, den Musikgeschmack des Twitter-Kreises von Nutzern sowie die Popularität bestimmter Titel im Netzwerk zu berücksichtigen. Die Begeisterung der Twitter-Nutzer hielt sich in Grenzen. In Deutschland war Twitter Music erst im August gestartet.

Investor übernimmt insolventen Fernsehhersteller

Nach einem halben Jahr in der Insolvenz hat der TV-Hersteller Loewe einen neuen Eigentümer: Der Münchener Investor Stargate Capital übernimmt den gesamten Geschäftsbetrieb von Loewe und Loewe Opta und führt diesen in Kronach einschließlich Produktion fort. Allerdings verlieren 95 der zuletzt rund 525 Beschäftigten ihren Job. Das Geschäft soll Anfang April abgeschlossen werden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Verpackungskonzern leidet unter sinkender Nachfrage

Der Getränkekartonhersteller Tetrapak kämpft mit einem schrumpfenden Markt und einer schwächelnden Nachfrage in Deutschland. Der Umsatz sei 2013 von 445 auf 407 Millionen Euro gefallen, sagte Geschäftsführer Stephan Karl in Hochheim. Für die sinkende Nachfrage machte er vor allem die Einführung von PET-Flaschen und Pflichtpfand verantwortlich. Tetrapak hatte 2013 sein Produktionswerk in Berlin geschlossen.

Aktionäre der Reederei CSAV stimmen Fusion zu

Die Aktionäre der chilenischen Reederei CSAV haben der Fusion mit der Hamburger Containerreederei Hapag-Lloyd mit großer Mehrheit zugestimmt. Bei einer außerordentlichen Hauptversammlung in Valparaíso votierte nur ein Prozent des anwesenden Aktionärskapitals dagegen. Vertreten waren 92,6 Prozent der Anteile. Großaktionär der führenden Reederei in Südamerika ist die Quinenco-Gruppe, hinter der die chilenische Familie Luksic steht.