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Mornin`Glory: Wo Rasierklingen im Briefkasten landen ++ TVsmiles: Franzosen investieren fünf Millionen in Werbe-App ++ Sensorberg: Wie Werbebotschaften aus dem Nichts auftauchen ++ companisto: Neue Plattform zum Geldsammeln gestartet ++ hpi Fiberio: Wie Fingerabdrücke in Sekunden erkannt werden

Wo Rasierklingen im Briefkasten landen

Das Berliner Rasierklingen-Start-up Mornin‘ Glory bietet seinen monatlichen Abo-Service für Rasierklingen auch über den französischen Shop http://www.morninglory.fr an. „Der französische Markt ist nach Deutschland der größte für Rasierer und Klingen in Europa und zudem ein gut entwickelter E-Commerce-Markt. Außerdem eignet sich die Marktstruktur für das Abo-Modell, weil es in Frankreich keine Drogerie-Landschaft gibt“, erklärt Geschäftsführer Nicolas Stoetter. Seit dem Start im November 2012 beliefert das E-Commerce-Unternehmen von Berlin aus den gesamten europäischen Markt ab 1,50 Euro pro Klinge. Aktuell hat Mornin’ Glory rund 10.000 Kunden.

Franzosen investieren fünf Millionen in Werbe-App

TVsmiles, ein Bonusprogramm für TV-Werbung, hat in einer ersten Finanzierungsrunde fünf Millionen Euro eingesammelt und renommierte Lead-Investoren gewonnen. Das Berliner Start-up erhält das Kapital vom französischen Fonds Ventech S.A. Außerdem steigt der internationale Venture Fonds e.ventures mit ein. Das frische Kapital soll für die Skalierung des Geschäftsmodells in Deutschland sowie für die Erschließung erster Auslandsmärkte dienen. TVsmiles belohnt Fernsehzuschauer für das Schauen und die spielerische Interaktion mit Werbung. Die Mobile App erkennt TV-Spots am Audiosignal und öffnet automatisch die zum Spot passende Kampagne in der App.

Wie Werbebotschaften aus dem Nichts auftauchen

Als einer der ersten Unternehmen testet die Technologiemesse Cebit die neue Funksender-Technologie iBeacon des Berliner Start-ups Sensorberg. Beacon bedeutet auf Deutsch Leuchtfeuer. Und so kann kann sich die kleinen Sender auch vorstellen. Sie funken unablässig einen einzigartigen Code, der von modernen Smartphones per Bluetooth empfangen wird. Die Smartphone-App ruft von einem Server die zu diesem Code passende Information ab: eine Werbebotschaft, ein Dokument oder einen Link.

Neue Plattform zum Geldsammeln gestartet

Die Crowdinvesting Plattform Companisto wird an diesem Montag eine gesamteuropäische Plattform für Crowdinvesting starten. Ab dann können Start Teams des gesamten Kontinents über Companisto finanziert werden. Gleichzeitig sind Investitionen aus der ganzen Welt möglich. Damit ist Companisto nach eigenen Angaben die erste deutsche Plattform, die am europäischen Markt aktiv ist und sich an internationale Investoren und Start-ups richtet. Bislang konzentrierte sich das Berliner Unternehmen auf den deutschsprachigen Markt. Seit dem Start der Plattform im Jahr 2012 wurden den Angaben zufolge bereits mehr als 15.000 Einzelinvestitionen mit einer Gesamtsumme von über 4,5 Millionen Euro getätigt.

Wie Fingerabdrücke in Sekunden erkannt werden

Nachwuchsforscher des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) haben einen Touch-screen entwickelt, der Fingerabdrücke während der Nutzung in Sekundenbruchteilen identifiziert. Die tischgroße Bildschirmfläche erkennt ohne Registrierung oder Log-in, ob die Anwender zu der jeweiligen Aktion berechtigt sind und ermöglicht es ihnen, simultan zusammenzuarbeiten. Das System der Nutzeridentifikation arbeitet mit Glasfaser-Technologie und Rückprojektion. Den Prototyp „Fiberio“ präsentiert HPI-Masterstudent Sven Köhler auf der Cebit (Halle 9, Stand D40). Köhler und sein Kommilitone Christian Holz sind Preisträger des Cebit Innovation Award, den das Forschungsministerium vergibt.