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Berkshire Hathaway: Warren Buffett macht Jagd auf Firmen-„Elefanten“ ++ Apple: Technologiekonzern arbeitet mit Mercedes zusammen ++ Geld: Beim Kabelfernsehen auf versteckte Gebühren achten ++ Konjunktur: Ratingagentur blickt optimistisch auf Euro-Zone ++ Übernahmen: Fusionen rechnen sich nicht einmal in der Hälfte der Fälle

Warren Buffett macht Jagd auf Firmen-„Elefanten“

US-Starinvestor Warren Buffett plant mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway große Zukäufe. Der 83-Jährige schrieb in seinem jährlichen Brief an die Aktionäre, er sei gemeinsam mit seinem 90 Jahre alten Vize Charlie Munger auf der Suche nach großen Übernahmezielen – nach „Elefanten“. Buffett hatte 2013 unter anderem 5,6 Milliarden Dollar für den US-Stromversorger NV Energy und 12,25 Milliarden Dollar für den Ketchup-Hersteller Heinz bezahlt.

Technologiekonzern arbeitet mit Mercedes zusammen

Mercedes-Benz, Volvo und Ferrari haben sich offenbar entschlossen, Apples Smartphone-Software in ihre Fahrzeuge einbinden. „Financial Times“ und „Wall Street Journal“ berichteten, die Hersteller würden Apples Karten zur Navigation einsetzen. Autofahrer könnten Musik abspielen und das Sprachprogramm Siri nutzen. Die Smartphone-Plattform Android von Google geht ebenfalls ins Auto. Der Internet-Konzern arbeitet unter anderem mit Audi und General Motors zusammen.

Beim Kabelfernsehen auf versteckte Gebühren achten

Verbraucher sollten beim Abschluss eines Vertrags für Kabelfernsehen unbedingt das Kleingedruckte lesen. Manche Anbieter versteckten dort Zusatzgebühren, warnt die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt, so etwa zusätzliche Programmpakete, die der Kunde zwei Monate lang gratis testen dürfe. Danach würden sie kostenpflichtig, wenn der Kunde sie nicht vier Wochen vor Ablauf des Tests kündige. Wer sich Ärger ersparen will, kündigt Zusatzleistungen gleich zu Beginn der Vertragslaufzeit.

Ratingagentur blickt optimistisch auf Euro-Zone

Die Ratingagentur Moody’s sieht die Lage in der Euro-Zone insgesamt gelassener. Die Krise habe sich abgeschwächt, die Risiken weiterer Hilfszahlungen zu Lasten nationaler Haushalte seien gesunken. Namentlich nannte die Agentur Italien und Spanien. Auch sei die Ansteckungsgefahr in der Euro-Zone geringer geworden. Moody’s hob die Ausblicke für Deutschland, Österreich und Luxemburg von „negativ“ auf „stabil“ an und bestätigte die Topnote „Aaa“ für alle drei Länder.

Fusionen rechnen sich nicht einmal in der Hälfte der Fälle

Nicht einmal jede zweite Unternehmens-Fusion bringt dem Käufer einer Studie zufolge die erhofften positiven Effekte. In einer Untersuchung von 300 Firmen-Zusammenschlüssen durch die Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatungsfirma PwC gaben 54 Prozent der befragten Manager zu, dass sich die erhofften Synergien nicht eingestellt haben. Dabei hatten drei Viertel Vorteile aus der Kombination der Stärken beider Partner als ein wichtiges Ziel der Übernahme genannt.